Fichtes Sittenlehre von 1798

Die Frage sei aufgeworfen, ob es nach KANT noch eine materiale Sittenlehre geben kann, d. h. eine Philosophie zu moralischen Inhalten, was z. B. unbedingt geboten ist, was verboten ist, was erlaubt ist, ohne das durch diese vorgegebenen Inhalte die freie Selbstbestimmung und freie Selbstgesetzgebung des Willens eingeschränkt würde.

Ich las zufällig einen Artikel zu dieser Frage, wobei ich mir am Ende nicht klar war, ob der Autor eine materiale Sittenlehre bei FICHTE im Gegensatz zur Selbstbestimmungslehre KANTS für richtig findet, oder ob er sie ablehnt, weil sie offensichtlich einer bloß formalen Selbstgesetzgebung und Selbstbestimmung bei KANT widerspricht, falls man den „kategorischen Imperativ“ bloß formal lesen täte.1

Der Autor 2 hat m. E. die anthropologischen Grundlagen eines freien Handelns in der Trieblehre FICHTES richtig dargestellt, was insofern von großer Bedeutung ist, da ja FICHTE gerade durch die naturalen! Bedingungen des Handelns zur sittlichen Freiheit des Handelns einsichtig übergehen kann. Er spricht aber am Schluss von einem „Zweistufenmodell“ der Begründung der sittlichen Freiheit im Gewissen und einer eher sekundär bis defizitär wirkenden apriorischen Darlegung der sittlichen Freiheit nach allgemeinen Vernunftgesetzen. Das sei irgendwie „befremdlich“,3 wie er meint, und die Zweiheit zwischen innere Gewissenseinsicht und philosophischer Reflexion nach allgemeinen transzendental-logischen Kriterien sollte „stärker aneinander“ gebunden werden. 4

Ich las daraufhin nochmals diese Stellen des Übergangs vom Gewissen zur allgemeinen wissenschaftlichen Darlegung der Ethik, und meine, keine Diskrepanz und Disjunktion erkennen zu können, ja im Gegenteil, dass im Gewissen selbst die Begrifflichkeit des Endzwecks, mithin eine allgemeine Vernunftethik zu finden sei, damit die Vollständigkeit der sittlichen Freiheit in einem Selbstbewusstsein erreicht werden könne. Die allgemeine Darstellung einer Sittenlehre sei deshalb notwendig zum Wissen des Gewissen anzuschließen und folgerichtig auszuführen. (Siehe dann Zitate unten.)

1) Die sittliche Freiheit besteht in ihrem Resultat in einem Begriff des realisierten Sittengesetzes, sprich, in einem Begriff verobjektivierter Sittlichkeit in Form der „Synthesis der Geisterwelt“.

»Unsere Sittenlehre ist sonach für unser ganzes System höchst wichtig, indem in ihr die Entstehung des empirischen Ich aus dem reinen genetisch gezeigt und zuletzt das reine Ich aus der Person gänzlich herausgesetzt wird. Auf dem gegenwärtigen Gesichtspunkte ist die Darstellung des reinen Ich das Ganze der vernünftigen Wesen, die Gemeine der Heiligen.« (GA I/5, S 229/30. vgl. auch S 210 u. 214.)5

Wenn das klare Endziel der Sittenlehre der Begriff einer interpersonalen Gemeinschaft und eines interpersonalen Ideals ist, als Anschauung und Einschauung des Sittengesetzes, so muss notwendig zum Wissen des Gewissens diese allgemeine Darstellung des sittliche Gesollten hinzukommen.

Das Gewissen mit Wissen des sittlich Gesollten ist der konkretisierte Ausgangspunkt des Sittengesetzes, sozusagen das wörtliche Selbstbewusstsein des Sittengesetzes, der Punkt, von dem die Deduktionen der SL ausgehen, aber deshalb sind – in Analogie zur transzendentalen Reflexion, wo es um Projektion ins Unendliche und Reflexion auf das Endliche geht – die Verobjektivierungen und Universalisierungen der allgemeinen Vernunft (der Ichheit) genauso notwendig, damit das Sittengesetz in allen reflektierenden Individuen sich selbst zum Objekt haben kann.

2) Es ist ja bemerkenswert, dass FICHTE im Zuge der anthropologischen Bedingungen der Realisierung von Sittlichkeit in der Trieblehre einen „reinen Trieb nach absoluter Selbstständigkeit“ (GA I/5, 194) voraussetzt, der als solcher nur gedacht wird, um einen untergeordneten moralischen und sinnlichen Trieb abzuleiten und gegenseitig bestimmen zu können. Gäbe es nicht diese Denkvoraussetzung eines „reinen Triebes“, könnte die Wechselseitigkeit von sinnlichem und moralischem Trieb nicht vorausgesetzt werden, weil die apriorische Abgrenzungsbedingung einer gesollten „absoluten Selbstständigkeit“ im Sittengesetz fehlte.

Das Sittengesetz ist notwendige Bedingung der Möglichkeit eines sowohl getriebenen wie freien Selbstbewusstseins, d. h. aber, dass eine sittlichen Freiheit nur nach Maßgabe des Sittengesetzes sich realisieren kann.

Die Selbst-Objektivierung der Vernunft (der Ichheit) in der transzendentalen Reflexion schließt eine Teilung in eine unableitbare Mehrheit von endlichen Ichen ein, die im individuellen Selbstbewusstsein als andere Iche in objektiver Mehrheit erscheinen und mittels Aufforderung und sittlicher Mittel (z. B. Sprache) soll eine materiale Sittenlehre von unbedingten und bedingten Pflichten in der Selbstbestimmung der unendlichen Vernunft folgen.

Es ist dann schlichtweg grandiös, welche Fülle an Details FICHTE zu einer unbedingten und bedingten Pflichtenlehre ab § 19 anführt.

Eine allgemeine Darlegung einer Sittenlehre, wie sie von ROHS etwas unverbunden neben das Gewissen gestellt wird, kann deshalb nicht sekundär oder in einem Zweistufenmodell von Moral folgen, sondern das Sittengesetz reflektiert sich selbst in allen absolut reflektierenden Individuen und hat sich selbst darin zum Objekt.

»Das Object des Sittengesetzes […], worin es seinen Zweck dargestellt wissen will, ist schlechthin nichts individuelles, sondern die Vernunft überhaupt: in einem gewissen Sinne hat das Sittengesetz sich selbst zum Objecte. (GA I/5, 229)

3) Die m. E. vom Autor in die Ethik FICHTES hineingelegte Diskrepanz/Disjunktion zwischen Gewissen und allgemeiner Vernunftethik („wissenschaftlicher“ Darlegung) besteht in einer Verkennung der damit zusammenhängenden Begründungsform.

Die Erkenntnis eines sittlichen Solls im Gewissen liegt immer in der Spontaneität des individuellen, geistigen Vollzugs und geistigen Erkennens; die Erkenntnis einer genau ausgearbeiteten Pflichtenlehre für alle Bereiche praktischen Handelns nach allgemeinen Gesichtspunkten der Vernunft und des Verstandes, das verlangt eine Phänomenologie der Handelszusammenhänge und der darin liegenden Triebkausalitäten.6 Beide Ordnungen, Erkenntnisordnung im Gewissen und Handlungsordnung in der apriorischen Vernunftstruktur, sind begründet in einer unerschöpflichen materialen Wert- und Sinnordnung des Sittengesetzes, das prinzipiell im Wissen eingesehen, das aber auch nach allgemeinen Kriterien der Vernunft und des Verstandes intersubjektiv und überprüfbar dargelegt und gerechtfertigt werden können muss.

Ich habe ein paar Textstellen zum Gewissen herausgesucht (gegen eine angebliche Diskrepanz zwischen Gewissen und allgemein-rationaler Darlegung)

SW § 14, IV 167ff(…) Es gäbe sonach ein Gefühl der Wahrheit und Gewissheit, als das gesuchte absolute Kriterium der Richtigkeit unserer Ueberzeugung von Pflicht. Wir beschreiben dieses wichtige Gefühl noch näher. — So lange die Urtheilskraft noch im Suchen ist, schwebt das freie Einbildungsvermögen zwischen entgegengesetzten, und es ist, weil das Suchen zufolge eines Triebes angestellt wird, und dieser noch nicht befriedigt ist, vorhanden ein Gefühl des Zweifels, welcher, da die Sache über alles wichtig, mit Besorglichkeit verknüpft ist. (Ich weiss z. B dass ich zweifle. Woher weiss ich denn nun dies? Doch wohl nicht aus einer objectiven Beschaffenheit des gefällten Urtheils. Der Zweifel ist etwas subjectives; er lässt sich nur fühlen, ebenso wie sein Gegentheil, die Gewissheit.) Sobald die Urtheilskraft das geforderte findet, entdeckt sich, dass es das geforderte sey, durch das Gefühl der Zusammenstimmung. Die Einbildungskraft ist nunmehr gebunden und gezwungen, wie bei aller Realität; ich kann nicht anders, als die Sache so ansehen, es ist, wie bei jedem Gefühle, Zwang vorhanden. Dies |

giebt in der Erkenntniss unmittelbare Gewissheit, womit Ruhe und Befriedigung verknüpft ist. (Hervorh. v. mir)

Nur inwiefern ich ein moralisches Wesen bin, ist Gewiss|heit

für mich möglich; denn das Kriterium aller theoretischen Wahrheit ist nicht selbst wieder ein theoretisches. — Das theoretische Erkenntnissvermögen kann sich nicht selbst kritisiren und bestätigen — sondrn es ist ein praktisches, bei welchem zu beruhen Pflicht ist. Und zwar ist jenes Kriterium ein allgemeines, das nicht nur für die unmittelbare Erkenntniss unserer Pflicht, sondern überhaupt für jede mögliche Erkenntniss gilt; indem es auch in der That keine Erkenntniss giebt, die nicht wenigstens mittelbar auf unsere Pflichten sich bezöge. IV 170………. V.

Das Kriterium der Richtigkeit unserer Ueberzeugung ist, wie wir gesehen haben, ein inneres. Ein äusseres, objectives, giebt es nicht, noch kann es ein solches geben, da ja das Ich gerade hier, wo es als moralisch betrachtet wird, ganz selbstständig und von allem, was ausser ihm liegt, unabhängig seyn soll. Dies verhindert nicht anzugeben, von welcher Art überhaupt die durch dieses Kriterium gebilligten Ueberzeugungen seyn werden; und dies ist das letzte, was wir hier zu thun haben.

Warum sollten sich Erkenntnisordnung und Seinsordnung des Handelns widersprechen? Was im spontanen Wissen an sittlicher Einsicht möglich ist, muss in apriorischen Handlungsweisen der Vernunft ebenso begründet liegen und umgekehrt.

Welches ist dieses Eine durch die Pflicht geforderte? Hier|über

IV208 sind wir im vorigen Abschnitte an ein inneres Gefühl, in unserem Gewissen, verwiesen worden. Was dieses jedesmal bestätigen wird, ist Pflicht, und dieses irrt nie, wenn wir nur auf seine Stimme aufmerken. Dies würde nun für das wirkliche Handeln genug seyn, und um dies möglich zu machen, bedürfte es nichts weiter. Der Volkslehrer z.B. kann es ganz dabei bewenden lassen, und hiermit seinen moralischen Unterricht beschliessen.

Aber für die Wissenschaft ist es nicht genug. Entweder wir müssen a priori bestimmen können, was überhaupt das Gewissen billigen werde; oder wir müssen gestehen, dass eine Sittenlehre, als reelle anwendbare Wissenschaft, nicht möglich sey.

Die Sache von einer anderen Seite angesehen. Das Gefühl entscheidet. Diese Entscheidung desselben gründet sich doch wohl auf ein in der Vernunft gegründetes Gesetz, welches allerdings, da im Bewusstseyn nur ein Gefühl als jedesmalige Aeusserung desselben vorkommt, auf dem Puncte des gemeinen Menschenverstandes nicht Gegenstand des Bewusstseyns seyn kann — dies wäre ein Widerspruch: — welches aber vom transscendentalen Gesichtspuncte aus sich wohl muss entdecken lassen.

Es ist nicht bloß die Absicht, daß nur das, was gut und der Vernunft gemäß ist, geschehe, dass nur Legalität herrsche (sc. ich interpretiere das so, dass eine bloße legale Zuerkennung einer Gewissensinstanz in einem Rechtsverhältnis behauptet wird, das wäre zu wenig); sondern dass es mit Freiheit, zu folge des Sittengesetzes geschehe, sonach, dass eigentliche wahre Moralität herrsche. (sc. Die Ethik und Sittenlehre hat ja zum Inhalt, dass durch nachvollziehbare Argumentationsschritte die Realität des Sittengesetzes realisiert und wirksam werde.) – Dies ist ein Hauptgesichtspunkt, der nicht zu übersehen ist.“ (§ 22, SW IV, 275)

Im Gewissen wird die innere Gebundenheit der sittlichen Freiheit erkannt; in den allgemeine apriorischen Gesetzen der Vernunft und des Verstandes wird die äußere Gebundheit der sittlichen Freiheit durch die Triebordnung extrapoliert.

Die von Kant herkommende und beibehaltene „Pflichtethik“ gewinnt somit eine materiale Fülle sondergleichen, denn einerseits bleibt der formale Pflichtbegriff erhalten, sich nur mittels eines selbstgewählten, selbstgegebenen Freiheitsgesetzes zu bestimmen, andererseits gebietet dieses Freiheitsgesetz, die konkreten Handlungsstruktur der anthropologischen Bestimmungen mitzubedenken, wodurch a) genetisch, aus der Selbstbestimmung eines eingesehenen Solls heraus, alle Hemmungen und Aufforderungen sittlich-praktisch und werthaft geprägt sind, und b) alle allgemeinen Natur- und Interpersonalitätsgesetze der Realisierung (leiblich, sprachliche, rechtlich, ästhetisch, religiös) mitbedacht werden mögen.

Das formale Grundgesetz der Sittlichkeit – etwa ausgedrückt im Kategorischen Imperativ bei KANT – ist für sich genommen, noch keine Evidenz, sie kommt erst in der Einheit mit dem Erkenntnisvermögen, d. h. in Einheit mit der freien Selbstbestimmung, zur materialen Fülle einer Evidenz und Begründung:

SW § 14 IV 165 ……..Damit dieser Satz nicht gröblich gemisdeutet werde, bemerke man dabei folgendes: Das Sittengesetz fordert allerdings eine gewisse bestimmte Ueberzeugung = A, und autorisirt sie. Da das Sittengesetz aber kein Erkenntnissvermögen ist, so kann es seinem Wesen nach diese Ueberzeugung nicht durch sich selbst aufstellen, sondern es erwartet, dass sie durch das Erkenntnissvermögen, durch die reflectirende Urtheilskraft gefunden und bestimmt sey; und dann erst autorisirt es dieselbe, und macht es zur Pflicht, bei ihr stehen zu bleiben. Die entgegengesetzte Behauptung würde auf eine materiale Glaubenspflicht führen, d.h. auf eine Theorie, nach welcher unmittelbar im Sittengesetze gewisse theoretische Sätze enthalten (….)

IV 166 das Sittengesetz ist lediglich formal, und muss seine Materie anderwärtsher erhalten. Aber dass etwas seine Materie ist, davon kann der Grund nur in ihm selbst liegen.

4) Die kritizistische Form der Selbstgesetzgebung KANTS ist damit einerseits verlassen, weil genetisch jedes praktische Handeln auch eine materiale Komponente hat, mithin in jedem Tun eine materiale Wertkonstitution und Werterfassung aufscheint, andererseits ist die Absicht KANTS aber auch weitergeführt und vollendet, denn nur nach einem selbstgegebenen Pflichtbegriff soll gehandelt werden.

Das Wort „Pflicht“ ist leider heute schlecht besetzt durch diesen nach wie vor herrschenden, von KANT herkommenden, formalen Charakter des Handelns nach Gesetzen der Freiheit ohne materialen Bezug. Bei FICHTE ist die „Pflicht“ anthropologisch fundiert und mit dem Affekt des ganzen praktischen Handelns verbunden, d. h. mit den mannigfaltigen Formen leiblicher, sprachlicher, interpersonaler, individueller, gemeinwohlorientierter, staatlicher, kirchlicher, sozialer Formen (etc.) verbunden. Gesinnungsethik und materiale Wertethik sind ein und dieselbe Ethik einer sittlichen Freiheit, nur verschieden angesehen.

Die beste Übersicht über den Sinn der „Sittenlehre“ von 1798 fand ich dabei bei M. IVALDO.7

Im Unterschied zu einer „Tugendethik“ und einer Theorie zu den Tugenden ist die typisch fichtesche Darstellung eine Deduktion der Begriffe des sittlichen Handelns in und aus einem systematischen Zusammenhang, d. h. in und durch die Prinzipien des Erkennens. Das Licht des Denkzusammenhangs muss alle Vorstellungen des sittlich-praktische Handelns begleiten können.

Ethik nach „Prinzipien der Wissenschaftslehre“ ist deshalb – im Unterschied zu einer Theorie der auffindbaren Tugenden – eine prinzipielle Durchdringung des Ethischen (des material Sittlichen) als Grundbestimmung des Ich-Bewusstseins.

Es kann nicht um einzelwissenschaftliche Untersuchungen des Handelns deskriptiver oder genealogischer Natur gehen, worin a posteriori das faktische Vorhandensein moralischer Überzeugungen bzw. Verhaltensweisen rekonstruiert wird, sondern deduktiv wird konstruiert, was Bedingung der Möglichkeit sittlichen Freiheit heißen kann.8

Die „Sittenlehre“ von 1798 ist ein Werk mit umfassender Fülle zu allen Lebensbereichen ethischen Handelns – und man muss sich heute fragen, wie ein einzelner Mensch diese umfassende anthropologische Bildung und Kenntnis des öffentlichen wie intimen Seelenlebens gehabt haben kann.

© Dr. Franz Strasser, Altheim, 19. 6. 2018

1Letztere Meinung zur bloßen Formalität der kantischen Ethik ist aber selbst umstritten, wie Autoren meinen, weil KANT im „kategorischen Imperativ“ die Interpersonalität mit angesetzt gehabt habesiehe z. B. bei B. Grünewald.) B. GRÜNEWALD, Form und Materie der reinen praktischen Vernunft.

Über die Haltlosigkeit von Formalismus- und Solipsismus- Vorwürfen und das Verhältnis des kategorischen Imperativs Erschienen in: Metaphysik und Kritik, FS für Manfred Baum,

hrsg. v. S. Doyé, M. Heinz, U. Rameil, Würzburg 2004, S. 183-201. Quelle: Internet, siehe dortige Homepage mit Downloadmöglichkeit des Artikels. Wie immer!

2Peter Rohs, Der materiale Gehalt des Sittengesetzes, Fichte-Studien, Bd. 3, 1991, 170 – 183.

3P. Rohs, ebd. S 181.

4Ebd. S 181.

5Siehe dazu sehr gut die Interpretation der SL von Wilhelm Metz, Der oberste Deduktionsgrund der Sittlichkeit. Fichtes Sittenlehre von 1798 in ihrem Verhältnis zur Wissenschaftslehre. In: Fichte-Studien, Bd. 11, Amsterdam, Atlanta, 1997, 147-159. Die Fichte-Stellen nach der GA sind von dort. Sonst zitiere ich nach SW.

6Vgl. dazu: Klaus Hammacher, Das Fundament der Ethik. Zur Bestimmung des Gewissens, in: Philosophisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft, Bd. 76, 1968/69, 234 – 256.

7Vgl. M. IVALDO, Die systematische Position der Ethik nach der Wissenschaftslehre nova methodo und der Sittenlehre 1798, in: Fichte-Studien Bd. 16, 1999.

8Vgl. M. Ivaldo, ebd., S 240.