Die Wahrheit der Vernunft – zum 27. Vortrag in der WL 1804/2

1) Im 27. Vortrag der WL 1804/2 spricht FICHTE explizit die Wissenschaftslehre als „Vernunfteinsicht“ und als „absolute Vernunft“ an.

„Das Sehen läßt sich gar nicht setzen, ausser als unmittelbar lebendig, kräftig und thätig daseiend. 3) Diese von uns so eben vollzogene Einsicht ist nun die absolute Vernunfteinsicht = absolute Vernunft selber; wir sind in dieser Einsicht die absolute Vernunft unmittelbar geworden, und in ihr aufgegangen.“

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Zum Verhältnis Transzendentalphilosophie und Hermeneutik – Exkurs zum Blog: Kann der Islam eine Offenbarung Gottes sein?

Ich möchte nicht transzendental-kritische Argumente gegen transzendental-hermeneutische Argumente ausspielen, aber es geht hier um die idealbegriffliche Wechselbestimmung von Begriff und Idee, ob ein Begriff (einer Sache, einerHandlung, einer Religion) in seinem Bildbezug zu seiner Idee
a) geschichtlich wandelbar ist, also ständig hermeneutisch anders interpretiert werden muss, oder ob
b) ein Begriff selbst unwandelbar auf einen Idealgrund von Sinn und (unwandelbare) Wahrheit verweist.
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