Grund und Folge 2. Teil

Der Zusammenhang von conditionalem und causalem Denken liegt ganz im Begriff der Genesis. Im conditionalem Denken von Bedingungen der Möglichkeit von Selbstbewusstsein liegt eine geschlossene Form der Möglichkeit, notwendig, sonst könnte nicht reflektiert und frei gehandelt werden; im causalen Denken von Ursache und Wirkung (causa-effectus) liegt allerdings eine offene Form der Möglichkeit des Denkens, denn dieser Formbegriff schließt den durch konkreten Zeitverlauf erfahrbaren konkreten effectus der causa mit ein.Weiterlesen

Stichworte – zu J. G. Fichte, AzsL, 10. Vorlesung – 3. Teil

 

J. N. Jaenecke bindet deutlich die ersten beiden Hauptteile der genetischen Phänomenologie der Erscheinung a) vom absoluten Sein zum Sein des absoluten Dasein und b) vom absoluten Dasein zur Begrifflichkeit des Ich und der Reflexion der Reflexion (4.-5.Vorlesung) mit dem weiteren Verlauf der AzsL zusammen, vor allem mit der 10.Weiterlesen

Schöpfungserzählung 2. Teil, der zeitlose Anfang.

1) „Im Anfang“ – das ist äußerst schwierig zu bestimmen, weil das im Grunde die höchste Metaphysik verlangt, wie überhaupt der Übergang von der Einheit des Absoluten zum Schweben der Einbildungskraft und weiterer Objektivation einer Erscheinung und eines Ganzen der Schöpfung im Denken und in Begriffen gefasst werden kann.Weiterlesen