Der Trieb bei S. FREUD und J. G. FICHTE – 2. Teil

1) Der Trieb ist transzendental-kritisch nach FICHTE eingeordnet in einen allgemeinen Begriffszusammenhang des Sich-Bildens, der Freiheit und des Willens, und bildet von sich her eine Hierarchie von Realisierungs- und Sinnerfüllungen. Er zeigt eine primäre Evidenz in der sinnlichen Natur an, doch inwiefern zur idealen Seite der Selbstbestimmung eines freien Wesens die Interpersonalität, Moral und Religion gehört, muss m.Weiterlesen

Fichtes Sittenlehre § 8 – 5. Teil – zur Deduktion des Triebes und zum Gewissen

FICHTE arbeitet jetzt auf eine Synthesis hin, d. h. auf einen Begriff, von dem er sagt, „(der) einer der abstraktesten ist, welche in der ganzen Philosophie vorkommen (kann)“ (ebd. S 102). Denn was ist gefragt und von FICHTE angestrebt? Selbstständigkeit zu denken in und aus Freiheit. Weiterlesen

Fichtes Sittenlehre 1798, § 4 – § 7 S 74 ff – Stichworte

Alle Realität muss in der Vorstellung begriffen werden, d. h. darin abgeleitet werden.

S 76 Die Form der Freiheit ist mit der Objektivität eines Stoffes verbunden.

Was ist die Materie der Freiheit?

S 79 b) Das Vernunftwesen kann keine Handlung als wirklich denken, ohne etwas außer sich anzunehmen, worauf diese Handlung geht.Weiterlesen

Fichtes Sittenlehre 1798 – 3. Teil – § 3 – 2. Teil

II Hauptstück, Deduktion der Realität, und Anwendbarkeit des Prinzips der Sittlichkeit. (S 62)

Es ist offensichtlich, dass FICHTE von vornherein seine Philosophie als eine Theorie zur Praxis versteht.

Die philosophische Reflexion in specie, d. h. wie er praktisch den Leser und Hörer in seine Wln und anderen Disziplinen der WL lenkt und führt, damit er sich zur Höhe dieser Abstraktion und zu einer unmittelbaren Erkenntnis erhebe, kann hingegen  als  „praktische Theorie“bezeichnet werden.Weiterlesen