Der höhere Sinn des Differenzdenkens – 3. Teil.

Ich möchte in einem 3. Teil, bei weitem aber nicht abschließend, die Differenz in eine andere Richtung treiben, nicht mehr auf DERRIDAS Zeichenbegriff oder LUHMANNS Systemtheorie bezogen:

Alles liegt m. E. am lebendigen Erfassen a) des Begriffes des Bildes und seiner Idee, ferner b) in der Differenz des „absoluten Ichs“ und des kontingent-endlichen Ichs.Weiterlesen

Nietzsche oder die „Ewige Wiederkunft des Gleichen“

Natürlich habe ich in meiner Jugend, sozusagen in der pubertären Phase, gerne NIETZSCHE (abk.=N) gelesen.  Jetzt viel mir zufällig ein Artikel in der Hände, der das innere Dilemma N‘s anspricht, ja sein tragisches Schicksal als Folge dieses Denkens zeichnet. Ein widersprüchliches Wollen, so meine Deutung, muss sich früher oder später auflösen und die Freiheit des Menschen zerstören. Weiterlesen

Jacques Derrida, kritische Lektüre – 2. Teil.

Jacques Derrida, Grammatologie. 1. Kapitel, 16 – 48. Übers. v. Hans-Jörg Rheinberger und Hanns Zischler, © Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. 1974, 13. Auflage 2016.

Bekanntlich hat J. DERRIDA in seiner „Grammatologie“ und in „Die Schrift und die Differenz“ das Ende der Herrschaft des Logos über die Schrift prophezeit.Weiterlesen

Kritische Gadamerlektüre – zur Struktur der Frage

H.-G. GADAMER spricht in seinem Hauptwerk „Wahrheit und Methode“, Bd. 1, von der logischen Struktur der Frage“ (Gesammelte Werke, Tübingen 1990, Bd. 1, 304) und vom „hermeneutischen Vorrrang der Frage“ (ebd., S 368 – 375), wie sie schon bei Sokrates und in der platonischen Dialektik zu finden sei.Weiterlesen

Kritische Husserllektüre – (2. Teil)

E. HUSSERL, Cartesianische Meditationen, § 41

Gerade weil mir der Sinnbegriff als transzendentale Idee sehr kostbar erscheint, zweitens der Transzendenzbegriff vor aller subjektivistisch/idealistischen Relativität frei gehalten werden soll, erlaube ich mir ein kleines Stück der „Cartesianischen Meditationen“ von E. HUSSERL herauszugreifen, das mir aber typisch erscheint.Weiterlesen