Bildtheorien – 2. Teil

A. KAPUST führt die „Sprachen der Ikonizität. Neuere Ansätze in der Bildforschung“ in der Philosophischen Rundschau, Heft 4, 2015, 291-331, in einem 2. Teil fort. Darin geht es vor allem um Aspekte der Bildlichkeit wie z. B. die „Verkörperung“, „Verlebendigung“, „Osmose“, „Überkreuzung“. Auch diese Begriffe müssen erkenntniskritisch abgeleitet werden. Sie sind wie der phänomenologisch-hermeneutische Ansatz, der im 1. Teil anhand von G. BOEHM dargelegt wurde, eine andere Explikation dessen, was notwendig aus der Ichform (Bildform) hervorgeht. Ein G. BOEHM kann in seiner Gelehrtheit vieles überdecken und schön umschreiben – soweit ich die Charakteristik von A. Kapust trauen kann – aber ich finde seine Begrifflichkeit an den entscheidenden Stellen verschwommen, poetisch und ungenau.  Siehe folgendes Zitat. Ich könnte es verstehen, wenn ich einen transzendental-reflexiven Hintergrund des Wissens und Verstehens annehmen, aber gehen wir von einem gleichen Interpretationsmuster aus?  „Bildtheorien – 2. Teil“ weiterlesen