Ich möchte jetzt ein Zitat aus der Dissertation KANTS aus dem Jahre 1769/70 bringen, das stellvertretend für die Einsicht in die Idealität des Raumes und der Zeit stehen kann; ferner ein Zitat aus der KrV (A 506) von 1781, sozusagen als vorläufiger Abschluss der damaligen Fragen.… Weiterlesen
Monat: Mai 2017
E. Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen – 4. Teil
Es ist, als ob E. C. selbst Zweifel gekommen wären an einem bloß psychologischen Begriff der Bildung von Zeichen – oder vielleicht besser zusammenzufassen im Begriff der „Repräsentation“ – und in der Herleitung der sprachlichen Formen aus einer mathematischen, bloß formalen Anschauung im Begriffe, denn plötzlich verlässt er diesen eingeschränkten Rationalitätsbegriff und kommt zurück zu den Bahnen diskursiven Philosophierens, die er ja bestens beherrscht.… Weiterlesen
E. Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen – 3. Teil
4. Kapitel [Die ideelle Bedeutung des Zeichens. – Die Überwindung der Abbildtheorie.]
In einer Art psychologischer Introspektion soll dem Phänomen der Sprache und der sprachlichen („symbolischen“) Formen weiter auf die Schliche gekommen werden.
„Die Kraft und Leistung dieser mittelbaren Zeichen (sc.… Weiterlesen
E. Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen. 2. Teil
Im II. Abschnitt der Einleitung „Die allgemeine Funktion des Zeichens – das Bedeutungsproblem“ (ebd. S 15 – 25) – wird die formale Anschauung eines mathematischen Zeichensystems als Paradigma genommen für alle Sinn- und Bedeutungsgebung der Sprache. E. C. beruft sich, wie schon angedeutet, auf H.… Weiterlesen
Ernst Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen (Lektüre)1. Teil.
Ernst CASSIRER, Gesammelte Werke. Bd. 11. Philosophie der symbolischen Formen. Teil 1. Die Sprache, Hamburg 2001.1
Die Einleitung zu diesem an historischem Material sehr umfangreichen Werkes, 1. Band, 1923 erschienen, beginnt mit folgender Gesamteinschätzung: Gab es vor Sokrates/Platon noch eine empirische Abbildtheorie, d.… Weiterlesen