Exkurs zum Begriff der Repräsentation im juridisch-politischen Bereich – 3. Teil

Ich sehe hinter den Begriffen „Bischof“, „Priester“, „Diakon“ zwar nicht reine Vernunftbegriffe, sondern nur historische Begriffe, aber sie erhielten durch die geschichtliche Stunde vom Heiligen/dem Autor eine ausgezeichnete, „geweihte“ Bedeutung zwecks Weitergabe der apriorischen und positiven Offenbarung. Es sind nicht transzendentale Begriffe der Wissbarkeit von Offenbarung, aber notwendige Begriffe der Realisierung einer Sinnidee und Heilsordnung, die der Heilige/der anonyme Autor durch diese Begriffe ermöglicht sah.Weiterlesen

Transzendentalkritische Lektüre – Ignatius von Antiochen. 2. Exkurs – Repräsentation und Bild – 4. Teil

2. Exkurs – Repräsentation und Bild – 4. Teil

Die Repräsentation in der christlichen Kirche des 2. Jhd. ist um einiges komplexer und umfassender als in den Staatstheorien seit T. HOBBES. Sie umfasst
a) den moralisch-integren Repräsentanten „Bischof/Priester/Diakon“,
b) die zu repräsentierenden, „politische“ Einheit der Kirche als ideale Größe,
c) das Repräsentierte im Sinne des Produkts der Repräsentation, d.
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Transzendentalkritische Lektüre – Ignatius von Antiochen, oder die Priesterweihe von Frauen; 2. Teil

Dass es vor dem Hl. Ignatius eine größere Vielfalt der kirchlichen Ämter gab, darauf weisen uns die Exegeten gerne hin: die paulinischen Gründungen, der Jerusalemkreis, die Beschreibungen in den Pastoralbriefen, die johanneischen Gemeinden. Das ist doch bemerkenswert, aber auch rätselhaft,  warum sich in der Rezeption des 2.Weiterlesen