Zum Begriff des Transzendentalen – 1. Teil

1) Unter dem Begriff des Transzendentalen schwirrt alles Mögliche an Meinungen und Ansichten herum, sodass ich mich selber auf die Suche gemacht habe, wie ich diesen Begriff adäquat definieren möchte. Eine bloße Worterklärung oder philosophiehistorische Auskunft hilft uns hier nicht weiter, sondern die Idee des Wortes „transzendental“ bzw. als Substantiv ausgedrückt, das Transzendentale – wie ja zu vermuten ist, dass die Bedingungen der Wissbarkeit auf etwas unwandelbar Wahres und Gutes und Eines (und Schönes) verweisen – soll in seinem wahrem Wesen, d. h. dem Begriffe nach, eingesehen werden.

Es betrifft diese Frage die Hauptfragen der Metaphysik, angefangen von der Antike bis zur Neuzeit, ferner auch die Hauptfragen einer Analytischen Philosophie oder anderer strukturellen Ansätze, die für sich oft den Anspruch einer „transzendentalen“ Erklärungsart oder eines „transzendentalen“ Wissens erheben, aber ihre Erkenntnisweise gerade nicht ausweisen, indem sie auf angeblich unhintergehbare, faktische Bedingungen der Erkenntnis (des Wissens) rekurrieren. Eine faktische Erkenntnisbedingung ist noch lange keine transzendentale Wissensbedingung. Über den faktischen Beweis einer Wie-Erkenntnis liegt der genetisch begründete Beweis, warum und wie es zu begründeten Erkenntnis kommen kann – durch die Immanenz des Transzendenten im begrifflichen Wissen, durch dessen – hier nehme ich bereits Fichtesche Gedanken vorweg – Unmittelbarkeit, Unbedingtheit und dessen In-Sich-Geschlossenheit (Siehe dann diverse Blogs zur Transzendentalität des Wissens bei FICHTE).
Das Transzendente kann und darf aber nicht in einem Jenseits des Denkens angesiedelt werden – dann wäre es ja nicht mehr das Transzendente – sondern eben in der Form der transzendentalen Wissensbedingungen wird es sichtbar in der Vernunft und im Vernunftvollzug, im Bild der Freiheit anzuschauen, in einer unmittelbaren und unbegreiflichen Einheit.

Natürlich nimmt man in den Anfangsbestimmungen gleich wichtige Entscheidungen vorweg, aber um einsteigen zu können, definiere ich vorläufig und ganz allgemein (nach PLATON) das Transzendentale, wie es in jedem Erkennen und in jeder weiteren Reflexion über das Erkennen und Wissen genetisch aufscheint und sichtbar wird, als apriorisches Vorwissen.

Dieses apriorische Vorwissen kann zum Gegenstand einer Selbst-Reflexion und Selbsterkenntnis des Wissens gemacht werden – sodass viele Philosophen als „Transzendentalphilosophen“ ante litteram bezeichnet werden können: PLATON, PLOTIN, ANSELM, DESCARTES, KANT und FICHTE u. v a., die absolute Gewissheit, die Wahrheit, das Gute, das Eine, das Schöne und Vollkommene, suchend. 

Noch zu Fichtes Lebzeiten kam mit Schelling und Hegel leider der Abfall von der transzendentalen Selbstreflexion. Es kam zu den gefährlichen realistischen oder idealistischen Verabsolutierungen, schlimmer noch, das Absolute selbst wurde zum Gegenstand einer „Identitätsphilosophie“, worunter aber nichts anderes zu verstehen war als der  Gegenstand einer begrifflichen Relation ohne Intuition und Intellektion eines Gehaltes oder einer entsprechenden Licht- und Existentialform des Wissens. 1

2) PLATON thematisiert in vielen Dialogen und Gleichnisse dieses apriorische Vorwissen. Am schönsten vielleicht in der „Politeia“ 509 b, wo er klar die Idee des Guten als Bedingung der Möglichkeit der Erkennbarkeit der Wahrheit und des Erkenntnisvermögens, mithin auch als Bedingung der Möglichkeit des Wissens überhaupt, beschreibt. Ehe ich anderes Wissen oder endliches Wissen (oder Bilder des Wissens) haben kann, muss ich zuerst schon das Wissen des Vollkommenen haben, das als Idee des Guten das herkömmliche Wissen trans-zendiert (transzendental auf etwas verweisend), weil sonst überhaupt kein Erkennen möglich wäre auf der Seite des Erkenntnisvermögens – und kein Inhalt der Erkenntnis auf der Seite des Erkennbaren.

Ähnlich dann, 2000 Jahre später,  DESCARTES mit seinem „cogito, ergo Deus est.“ Die unbedingte Erkenntnis ist die Abgrenzungsbedingung jeder bedingten Erkenntnis.  Aber selbst dieses „cogito“ des DESCARTES wurde historisch arg verunstaltet, als handle es sich bloß um einen kognitiven, subjektiven Akt. „Cogito“ meint reflexive Operation des Geistes im Sinne von „ich erwäge“ – im Sinne einer Gewissheit, die subjektiv wie objektiv gültig und wahr ist – und deshalb die Bewährung des „cogito“ durch die absolute Wahrheit Gottes.

Im Klartext und mit PLATON seit 2400 Jahre nachgesprochen und nachvollzogen:

„Dieses also, was dem Erkannten Wahrheit und dem Erkennenden das Vermögen (sc. zu erkennen) verleiht, sage, sei die Idee des Guten. Aber bedenke, dass sie (sc. die Idee des Guten) von Erkenntnis und Wahrheit, sofern diese erkannt wird, zwar Ursache ist, so wirst du doch, so schön auch diese beiden, Erkenntnis und Wahrheit, sind, nur richtig von diesem (sc. dem Guten) denken, wenn du es für etwas anderes und noch Schöneres hältst als diese beiden (sc. Erkenntnis und Wahrheit). Wie dort (sc. im Bereich des Sichtbaren) das Licht und das Sehvermögen für sonnenartig zu halten zwar richtig ist, für die Sonne selbst zu halten, aber nicht richtig ist, so ist es auch hier (sc. im Bereich des rein geistig Erkennbaren) zwar richtig, diese beiden, die Erkenntnis und die Wahrheit, für gutartig zu halten, nicht aber ist es richtig, welches von beiden auch immer für das Gute selbst zu halten, sondern noch höher ist die Beschaffenheit des Guten einzuschätzen.“ (Platon, Polit., 508e1 – 509a5).

Die unausgedehnte und auch zeitlose Einheit, in der die verschiedenen Disjunktionen von Idealität und Realität, von Denken und Sein,  als bereits möglich denkbare und erkennbare Teilrealisierungen einer vollkommenen Einheit eingesehen werden können, das zeigt uns den Weg und ist die transzendentale Erkenntnisart, die zur formalen und materialen Einheit der Wahrheit führt.2

PLATON hat diese Einheit  –  nennen wir sie disjunktionslose Wahrheit – bereits genial und metaphorisch umschrieben. Man beachte nämlich dabei die Schwierigkeit: Setzt nicht jede Bestimmung immer eine Differenz und Disjunktion voraus? Wie sollten dann die Möglichkeitsbedingungen der Bestimmbarkeit einer disjunktionslosen Wahrheit, die Bestimmbarkeit eines relationslosen, unbegreiflichen Absoluten, formal bestimmt werden? Man kann nicht die Position eines Wissens jenseits des Wissens beziehen. Kein anderer hat das mehr durchexerziert als FICHTE in seiner Transzendentalphilosophie, der die Erkenntnis der Erkenntnis als ERSCHEINUNG des Absoluten beschrieben hat, d. h. ein über-subjektives und über-objektives Erkennen in und aus einem Prinzip suchte. Sein Ich-Begriff wurde leider genauso versubjektiviert, als das „cogito“ des DESCARTES: Es ist dabei die Hauptsache, ein Ich an sich wegzubringen, und das Ich späterhin im Bildwesen, und aus der Sich-Bildung eines einfachen Princips zu erklären. (FICHTE, Transzendentale Logik, SW IX, S 133)

Schelling und Hegel haben das Problem nicht einmal gesehen – und mit ihnen viele Leute bis heute, die unbedarft über das Absolute spekulieren  oder im Selbstwiderspruch ein Absolutes ablehnen. Platon hat es genial so ausgedrückt, dass er metaphorisch meinte, die Idee des Guten sei „noch höher“ als eine bloß reflexiv bestimmte Wahrheit zu schätzen – siehe  das Sonnengleichnis des 6. Buches der „Politeia“. Es ist die Idee des Guten, die „über das Sein an Würde und Kraft hinausragt“ („all‘ eti epekeina tes ousias“) 509b.

Das Trans-zendentale über das Wissen hinaus begründet das Wissen und ist selbst Subjekt-Objekt-Einheit, differenzierte Einheit in und durch und aus einem Prinzip:
Siehe bereits Zitat oben aus Polit., 508e1 – 509a5:


[e] „Jene Kraft also, die den Objekten des Denkens die Wahrheit und dem erkennenden Subjekt die Kraft des Erkennens gibt, bestimme als die Idee des Guten. Zwar wird sie, die Ursache des Erkennens und der Wahrheit, durch den Verstand erkannt, aber – wiewohl diese beiden, nämlich Wahrheit und Erkenntnis, schön sind – so wirst du dennoch das Rechte treffen, wenn du die Idee des Guten für etwas anderes und für noch schöner hältst als diese beiden. [509a] Wie du dort Licht und Sehkraft mit Recht für sonnenähnlich, nicht aber für die Sonne hältst, so tust du hier gut, Erkenntnis und Wahrheit für ‚gutähnlich’, nicht aber – ob das eine oder das andere – für das Gute zu halten; höher noch zu schätzen ist – seinem Wesen nach – das Gute.(Hervorhebung von mir) 

Es muss eine Einheit gesucht und gefunden werden können, die relationslose Einheit ist, die aber alle weiteren Relationen und Disjunktivitäten und gegensätzlichen Denkbestimmungen als solche in ihre Denkbarkeit und Wissbarkeit entlässt (genetisiert) kraft des Lichtes und kraft des ichhaften Sehens. Ohne diese relationslose, aber denkbar disjunktionsfähige Einheit bliebe man ewig in realistischen oder idealistischen  Teilverabsolutierungen des Wissensaktes befangen, und umgekehrt: Ohne Öffnung dieser Einheit zu einer reflexiven, begrifflichen Einheit hin  – im Existentialakt des Wissens,  in der Sichtbarkeit der  Erscheinung überhaupt –   bliebe das Wissen ein leerer Begriff und gibt es keine begründete Philosophie. Die disjunktionslose Wahrheit muss Kriterium, Einheitspunkt wie Disjunktionspunkt des Wissens sein: Analytische und synthetische Einheit des Denkens.

Diese Einheit kann nicht bloß reduktiv zurück erschlossen und dann als Begriff  supponiert werden, wie es die diskursiv verfahrende Vernunft in ihren Schlüssen auf die unbedingte Bedingung alles Bedingten notwendig tut.  KANT meinte, diesem dialektischen Schein kritisch beigekommen zu sein.3 Es bleibt aber bei KANT  die Schein-Lösung einer „regulativen Idee“  kritisch zu hinterfragen, denn wie könnte ein endlicher Verstand eine „regulative“ Idee trotzdem fassen? Diese schwierige Frage will ich hier nicht weiterführen – siehe andere Blogs zu Kant – aber klar ist: Die Einheit muss vorlaufende Bedingung jeder weiteren Reflexionsidentität sein, ohne selbst wieder von dieser ihr folgenden Reflexionsidentität als deren Gegensatz gefasst zu sein. Das wäre wieder nur gedachte  Einheit als gedachte Andersheit.4

PLATON sah klar diese apriorische und zugleich transzendierende Idee der Einheit des Wissens, indem er die Idee des Guten „über das Sein hinausgehend“ beschrieben hat.
Historisch konnte aber PLATON diese Einheit nur theoretisch und abstrakt fassen, weil er die biblische Offenbarung nicht kannte. Das ist ihm nicht vorzuwerfen. Er schuf als Pendant zum biblischen Wissen vom Ein-Gott-Glauben  das reflexive Begriffsinstrumentarium einer wissenschaftlichen Einheit.  

Was er nicht sah, dass in der „jenseits des Seins“  liegenden disjunktionslosen Idee der Wahrheit und des  Guten (des qualitativen Totalitätsallgemeinen, der disjunktionslosen Wahrheit) eine Ur-Erscheinung des Absoluten als deklarierte, positive Offenbarung vorausgesetzt werden muss, ein Urbild, worauf das Vernunftwesen „Mensch“ in seinem sich-bildenden Bilden notwendig referiert, vorkonstruierend wie nachkonstruierend ab-bildet. Der Reflexionsakt als theoretischer und praktischer Akt des Bildens vermag nur bestimmtwerdend sich frei bestimmen, d. h. er ist auf konkrete Bestimmtheit und geschichtliche Bestimmtheit angewiesen, um sich aus einem absoluten Bestimmungsgrund im Werden bestimmen (bilden) zu können. 

PLATON erfasste, mit anderen Worten gesagt, die apriorische Gottes-Offenbarung im reflexiven Denken; ihm fehlte die geschichtliche Sinnidee und faktische Anschauung einer totalen Rechtfertigung und Liebe in allem Wollen und Handeln.  Die durchaus in der platonischen Ideenlehre zu findende virtuelle Totalität der Vernunfteinheit und die zu realisierende Idee der Wahrheit und des Guten (man lese z. B. den „Sophistes“ und seiner Umsetzung der konkreten Seinsbestimmungen im Seienden) bedarf einer ebenso geschichtlich-konkreten, positiven  Offenbarung und Anschauung, wodurch und womit in Teilrealisationen des appositionellen Erfassens die reflexive Idee der Wahrheit und des Guten, d. h. bei Einbeziehung einer Wiedergutmachung des Bösen besser als transzendentale Sinnidee zu beschreiben, vorauszusetzen ist.

Beides zusammengenommen, platonische Vernunftwahrheit und biblische Offenbarungswahrheit, negative Theologie und negatio negationis in der eröffneten, positiven Gottesrede, wie es die christlichen Mystiker fassten, ergeben die  Einheit einer sich im Selbstbewusstsein und in Reflexionsform  geschlossenen wie eröffneten Einheit des Wissens. Das Transzendentale ist immer schon eröffnet zu einer reflexiven Erfassung, und das heißt auch, apriorisch eröffnet zu einer geschichtlich erscheinenden Sinnidee und zu einer alles wiederherstellenden, wiedergutmachenden, positiven Offenbarung Gottes.  In der realisierten, einmaligen Erlösung und Satisfaktion  durch den Gott-Menschen JESUS CHRISTUS und in der virtualiter eröffneten Liebesgemeinschaft einer interpersonalen, kirchlichen Gemeinschaft, in diesem erinnernden wie prospektiven (oder projektiven) Wissen und Handeln, vollendet sich der eingeschränkte, weil nur reflexiv getätigte,  Akt des philosophischen Wissens und Erkennens. Mithilfe dieser an der Erscheinung Gottes teilhabenden Prinzipienerkenntnis möge der Philosoph zum Leben zurückkehren, falls er sich in der Studierstube verbarrikadiert  haben sollte, und die erkannte Wahrheit in einer Erkenntnis der Erkenntnis, in einer „WL in spezie“, wie FICHTE das bezeichnen täte, anwenden und in einem weisheitsvollen Leben bewähren.

Die vernunftgemäße Realisation des Transzendentalen ist sowohl eine zeitlose Reflexion des Wissens und des Selbstbewusstseins,  erfolgt aber zugleich in zeitlichen Schritten, insofern a) das Bewusstsein/Selbstbewusstsein sich nur setzend und gesetzt werdend (objektivierend) fassen kann, d. h. zeitlich und räumlich und willentlich erscheint – und sich im ständigen Werden begreift, und b) zugleich das interpersonale Ich in diesem Werden erfasst – und c) sich auf eine  positive Offenbarung als Sinnidee bezieht.   

(c) 29. 10. 2015, Franz Strasser

1 Ich hörte zufällig einen Vortrag: „Das Absolute und das Subjekt.“ Mainz 2008. Für mich war es ein Schock und wurde zum Anlass, nochmals die alten Skripten der Studentenzeit hervorzukramen. Insofern kann ich dem Vortrag jetzt sogar gute Seiten abgewinnen!

2MARKUS ENDERS beschreibt in: zur debatte, 1/2010, S 18-20, die Bedeutung der Seinsbestimmtheit der Ideen, d. h. was Wahrheit und Erkennbarkeit der Wahrheit heißen kann. Wie schon bei Parmenides selbst und in der von ihm begründeten Philosophenschule der Eleaten fungiert Wahrheit bei Platon „als Inbegriff der erkennbaren, geistig fassbaren Wirklichkeit“ (J. Szaif, Art. Wahrheit, I. Antike, A. Anfänge bis Hellenismus, in: HWPH, Bd. 12, Sp. 49). Erkennbar gemäß der auf Parmenides zurückgehenden platonischen Bedeutung von Erkennen (νοεῖν), das ein sicheres Erfassen und definitorisches Bestimmen des Wesensgehalts eines Gegenstandes bedeutet, sind nach Platon nur die Ideen, d. h. die allgemeinen, transzendenten, immateriellen Wesenheiten aller geistig und aller sinnlich erscheinenden Entitäten. Dabei kommt den Ideen Seinswahrheit auf Grund ihrer Unvermischtheit, d. h. ihres Ausschließens des Konträren, und auf Grund ihrer Urbildhaftigkeit zu, in der ihre Normativität für die Beurteilung der Einzelfälle im sinnenfälligen Bereich begründet liegt (hierzu vgl. genauer J. Szaif, art. cit., Sp. 50). (…)

3In der KpV ist es ziemlich zu Beginn auf der Suche nach einem formalen Unbedingten so ausgedrückt: Die reine Vernunft hat jederzeit ihre Dialektik, man mag sie in ihrem speculativen oder praktischen Gebrauche betrachten; denn sie verlangt die absolute Totalität der Bedingungen zu einem gegebenen Bedingten, und diese kann schlechterdings nur in Dingen an sich selbst angetroffen werden. Da aber alle Begriffe der Dinge auf Anschauungen bezogen werden müssen, welche bei uns Menschen niemals anders als sinnlich sein können, mithin die Gegenstände nicht als Dinge an sich selbst, sondern bloß als Erscheinungen erkennen lassen, in deren Reihe des Bedingten und der Bedingungen das Unbedingte niemals angetroffen werden kann, so entspringt ein unvermeidlicher Schein aus der Anwendung dieser Vernunftidee der Totalität der Bedingungen (mithin des Unbedingten) auf Erscheinungen, als wären sie Sachen an sich selbst (…)“ (KpV 107) Das ist aber nur ein reduktiv gewonnenes Argument und erreicht nicht die Begründungsebene eines PLATON.

4 Es ist das Grundproblem jeder modernen Differenzphilosophie und Grundfehler bei den sog. „Identitätsphilosophen“ Schelling und Hegel, die gerade so die Identität ja nicht fassen konnten.

Platon, Glyptothek München.
J. G. Fichte, Bild in der Humboldt-Universität in Berlin

Autor: Franz Strasser

Dr. Franz Strasser