Die Prinzipien der Gottes-, Sitten- und Rechtslehre. 3. Teil

3. Teil

13. Stunde

Das unveränderliche Eins im Wissen als Geltungsform ist kein stehendes Faktum (ebd. S 57 Z 9), sondern eine Quelle. Das Wesen dieser reinen Geltung als in sich immanent im Wissen – weil Form eines über alles geltenden Geltung des Lichtes, der Erscheinung – und zugleich als dem Wissen transzendent, weil es projiziertes Licht ist, innere Anschauung, Bewusstsein, ist absolute qualitative Einheit, wesentliche Einheit, „ausschließend durchaus alle Unterscheidung und Spaltung“ (ebd.… Weiterlesen

Zum Sinnbegriff in den TdB – 2. Teil

2. Vorlesung: „(…) der Sinn ist die allgemeine Weise sich bewußt zu werden insbesondere in der Wahrnehmung, und die Qualität eine Bestimmung dieser allgemeinen Weise der Sichbewußtwerdens des Sinnes. (ebd. S 290)

a) Vom phänomenologischen Standpunkt ausgehend, der für sich transzendental aus den Gesetzen des Sich-Bildens der Begriffe und der Anschauung  abgeleitet werden kann,   kann festgestellt werden: Eine Sinnesempfindung ist von vornherein eine spezifische Weise des Sichbewusstseins im Unterschied zu einer allgemeinen Weise.Weiterlesen