Das Gewissen bei Kant und Fichte

1) Kant geht es in der GMS 1784 um ein säkulares Prinzip der Moralbegründung, d. h. um das Fundament einer Ethik rein aus Vernunftgründen, unabhängig von theonomen oder eudaimonistischen Gründen. Siehe die historisch-kritische Beschreibung der GMS bei Bernd Ludwig.1 Aus einem positiven Begriff eines reinen, sich selbst das Gesetz gebenden Willens und einer positiven Freiheit (im Verein mit der „transzendentalen“ Freiheit der KrV) vermag das Vernunftwesen „Mensch“ im kategorischen Imperativ sich selbst eine Rechts- und Moralbegründung zu geben.Weiterlesen

Zum Sinnbegriff in den „Thatsachen des Bewusstseins“ von 1811 – 1. Teil

Nach einer Kritik am Sinnbegriff N. Luhmanns, hauptsächlich seiner begrifflichen Dialektik wegen und dem daraus folgenden Form-Begriff (1. – 4. Teil), muss ich mich irgendwann selber outen, wie ich den Sinnbegriff verstehe.

Ich will dazu die ersten sieben Vorlesungen von FICHTES „Thatsachen des Bewusstseyns“ vom WS 1811/12,  Kollegnachschrift Halle, fhs 2 (frommann-holzboog Studientexte) 2003, 287 – 391, (=GA IV/4, 125-191) (abk.=Weiterlesen