Leo der Große (+ 461) Das Geheimnis unserer Versöhnung

(Zitate vom Hl.  Leo in schwarz, meine Deutung in rot, Nummerierung bei Leo von mir.)  Aus dem Brief an Flavian.

1) Die Majestät hat die Niedrigkeit angenommen, die Kraft die Schwachheit, das Ewige die Sterblichkeit. Um die Schuld zu lösen, die auf uns lastet, verband sich die unverletzliche Natur mit der leidensfähigen.“Weiterlesen

Leo der Große († 461) Die dein Gesetz lieben, empfangen Frieden in Fülle

Leo der Große († 461) Die dein Gesetz lieben, empfangen Frieden in Fülle

Aus der Rede über die Seligpreisungen.

Ein Hl. Leo beherrscht die transzendentale Bibellektüre. Hier nur ein Beispiel. Für mich kommen wieder viele reflexologische und genetische Erklärungen vor – und es gäbe wahrscheinlich noch viel mehr zu sagen.Weiterlesen

Daseinsanalyse als Offenbarungsanalyse

Ich  habe das Buch von E. SIMONS leider erst im Jänner 2008 entdeckt.1  Siehe bereits drei Teile zur transzendentalen Daseinsanalyse. 
Hier  nochmals ein eher kürzerer Versuch, die enge Verschränkung mit der positiven Offenbarung auszudrücken: 

1) Transzendentales Fragen geht nicht erst auf ein äußeres oder inneres intentionales Gewusstes, sondern  IST in sich und durch sich selber erwachtes Wissen, IST Dasein als Wissen und Wollen.Weiterlesen

Irenäus von Lyon († um 202) Heilsordnung der Menschwerdung

Aus dem Buch gegen die Irrlehren.

„Gott ist der Ruhm des Menschen, der Mensch aber ist das Gefäß der Schöpferkraft Gottes, all seiner Weisheit und Kraft.“

Das ist keine anthropozentrische Überheblichkeit, wo doch der Mensch heute sich eh schon weit überschätzt, den Globus ausbeutet und zerstört, sondern Ausdruck einer gewährten Kommunion und Kommunikation und Partizipation. Weiterlesen

Vorwort zu den Kirchenvätern

Vorwort zu den Kirchenvätern

Täglich lese ich in der Lesehore des Breviers von den Kirchenvätern oder Heiligen – und oftmals denke ich mir, wie intuitiv und anschaulich konnten sie die positive Offenbarung weitergegeben, anschaulich, d. h. reflexiv. 

Sie dachten im Sinne der Transzendentalphilosophie a) genetisch, denn alles musste aus der ursprünglichen Einsicht in die göttliche Wahrheit begründet und gerechtfertigt werden, b) reflexiv in ihren Ideen, denn alle Aussagen zu Gott, Vernunftwesen „Mensch“, Welt, Kirche, Schöpfung mussten letztlich in sich und auf sich selbst bezogen werden können, was sie besagen und bedeuten,in sich überleitend zu einem inneren Licht, einer inneren Erkenntnis und Wahrheit,  schließlich waren sie dadurch c) zukunftsbezogen, denn aus der lebendigen Erinnerung und Sprache der Hl.Weiterlesen