Lektüre – Aloisia Moser, Kant, Wittgenstein, and the Performativity of Thought, 2021

ALOISIA MOSER, Kant, Wittgenstein, and the Performativity of Thought, 2021.

1) A. Moser, S 1ff Introduction: Kant’s Acts of the Mind and Wittgenstein’s Projection Method

Geht es um eine Theorie des Denkaktes? Ich bin mir hier nicht sicher, denn der hohe Anspruch einer theoretischen Begründung dessen, was Denken ist und wie Denken geschieht, kann im Namen einer bloßen Theoriesprache von „Performativität“ für das urteilsmäßige Erkennen (nach KANT) bzw.Weiterlesen

Zur Frage Priesterweihe von Frauen – Exkurs zum Begriff der Repräsentation – 2. Teil

In der WL 1804/4, die FICHTE 1805 in Erlangen gehalten hat, 1 kommt sehr oft das Verhältnis Absolutes und Wissen, Absolutes und Existentialform, Absolutes und Ich-Form, zur Sprache. Hochinteressant! Ich suche jetzt in diesem Zusammenhang nach dem Gebrauch des Wortes „Repräsentation, ob dieser Begriff tauglich wäre, das gefragte Verhältnis Gott und Mensch auszudrücken vor allem in Hinsicht auf ein kirchliches Amt.Weiterlesen

Die Prinzipien der Gottes-, Sitten- und Rechtslehre. 4. Teil

4. Teil

Es geht, wir R. LAUTH schreibt, um „die Faktizität insgesamt, sowohl mit ihrer faktischen als mit ihrer praktischen Seite in Einheit des Prinzips“ (ebd. S XVIII)

18. Stunde

Aufgabe ist jetzt, die verschiedenen Standpunkte und Maximen unter die Einheit eines Prinzips zu bringen.… Weiterlesen

Die Prinzipien der Gottes-, Sitten- und Rechtslehre. 3. Teil

3. Teil

13. Stunde

Das unveränderliche Eins im Wissen als Geltungsform ist kein stehendes Faktum (ebd. S 57 Z 9), sondern eine Quelle. Das Wesen dieser reinen Geltung als in sich immanent im Wissen – weil Form eines über alles geltenden Geltung des Lichtes, der Erscheinung – und zugleich als dem Wissen transzendent, weil es projiziertes Licht ist, innere Anschauung, Bewusstsein, ist absolute qualitative Einheit, wesentliche Einheit, „ausschließend durchaus alle Unterscheidung und Spaltung“ (ebd.… Weiterlesen

Die Prinzipien der Gottes-, Sitten- und Rechtslehre. 2. Teil

8. Stunde

Die Freiheit des Tuns hat offensichtlich das Wissen „in seiner absoluten Qualität“ (ebd. S 34 Z 25) schon vorausgesetzt, deshalb muss das Wissen selbst auf seine Wissbarkeit untersucht werden – um Freiheit vom Wissen abzuleiten.
Das Wissen besteht nicht in einer „absoluten Indifferenz“ (ebd.… Weiterlesen