Zur Deduktion des Rechtsbegriffes, Hegel, Sartre, Luhmann, Habermas – 3. Teil

Wie ich im 1. u. 2. Teil bei der Begründung des Rechtsbegriffes aus der Interpersonalitätslehre nach HANS GEORG v. MANZ vorgegangen bin, möchte ich kursorisch ein paar andere Rechtsbegründungen noch anführen, um die transzendentale Begründung rein aus den Bedingungen der Wissbarkeit um so heller – und in gewissem Sinne leichter, einsichtiger – erscheinen zu lassen.

Im obigen 2. Teil klang das Anerkennungsverhältnis an, Anerkennung durch Handeln, wohlgemerkt aber aus der logischen Konsequenz eines Aufforderungsverhältnisses, d. h. Interpersonalitätsverhältnisses ! Hier ist kein Kampf oder sonstige hinterlistige Absicht oder Angst im Spiele, sondern höchste Anpassung und Schematisierung an das endliche Vernunftwesen Mensch. Anerkennung und Aufforderung ist eine Frage der Liebe und Erziehung! „Zur Deduktion des Rechtsbegriffes, Hegel, Sartre, Luhmann, Habermas – 3. Teil“ weiterlesen

Zur Deduktion des Rechtsbegriffes in der GNR – 2. Teil

Transzendentale Interpersonalitätslehre in Überleitung zum Rechtsbegriff – nach HANS GEORG von MANZ – 2. Teil.
FICHTE geht in der Schilderung des Anerkennungsverhältnisses sehr detailliert vor (siehe MANZ unter dem Titel: „Der Intersubjektivitätsschluss als der transzendentale Rechtsbegriff“, Fairneß und Vernunftrecht, a. a. O. S.99 – 103):

  1. In einem ersten Schritt wird die Möglichkeit der Anmutung auf Anerkennung dargelegt.(GNR, § 4, S 44)
  2. Im zweiten Schritte wird die Notwendigkeit der Anmutung auf Anerkennung in universeller Geltung bewiesen; d. h. ohne sie wäre ein Selbstbewusstsein nicht denkbar. (ebd. S 45)
  3. Aus der Struktur der Anerkennung und der Notwendigkeit ihrer Anmutung folgt die Notwendigkeit des Anerkennungsverhältnisses überhaupt. Jemanden anerkennen heißt aber, „d. i., dass ich ihn als ein solches (freies, vernünftiges Wesen) behandelte – denn nur Handeln ist ein solches gemeingültiges Anerkennen.“ (ebd. S 47)

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