Augustinus († 430) Du kommst zum Quell und siehst das Licht

Aus einer Auslegung zum Johannesevangelium. Lesehore Mitte Sept.
Eine subjektive Deutung. (rot mein Kommentar)

„Unser Herr Jesus Christus wird kommen.“

Mir gefallen diese starken Zukunftshoffnung, die zahlreich in der Hl. Schrift zu finden sind, schon im Ersten Testament, mehr noch im Zweiten Testament – und offensichtlich haben die Kirchenväter hier angeknüpft.… Weiterlesen

Ignatius von Antiochien († nach 107) Aus dem Brief an die Philadelphier.

(Ein weiteres Beispiel „genetischer“ Lektüre; rot, mein subjektiver Kommentar, fett, was mir besonders reflexiv erscheint.)

Ignatius von Antiochien († nach 107) Aus dem Brief an die Philadelphier.

(griechisch: https://bkv.unifr.ch/de/works/cpg-1025/versions/the-letters-loeb/divisions/66

Ignatius, der auch Theophorus heißt, an die Kirche des Vaters und des Herrn Jesus Christus zu Philadelphia in Asia, die in Gottes Erbarmen Eintracht und Festigkeit gefunden hat.… Weiterlesen

Kritik der Urteilskraft – 2. Teil. Exzerpt

Teleologische Urteilskraft (im Unterschied zur ästhetischen) im 2. Teil der KdU

1) Nach der „Kritik“ einer „ästhetischen“ Urteilskraft, wie Kant die Urteilskraft dort im 1. Teil nennt,  im Rahmen ihrer Möglichkeiten des apriorischen Geschmackes des Schönen und Erhabenen, wobei der Zweckbegriff das Denken der Vernunft leitet,  folgt im 2.… Weiterlesen

Das Individuum – in der WLnm, WL-1804-II und in der WL-1811

Das Individuum – Wlnm, WL-1804-II, WL-1811

Wenn wir mit den Prinzipien einer zu Ende gedachten Transzendentalphilosophie Fichtes konform gehen, d. h. alles Sein ist zugleich Bewusstsein und im Wissen gesetztes Sein, so müssen wir innerhalb des Systems des transzendentalen Wissens dem Begriff des „Individuums“ einen genauen Ort der Entstehung und möglicher Verhältnisbestimmung zuweisen können.… Weiterlesen

Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters, 1806. 1. Vorlesung

Fichte, Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters, SW VII, 1806. 1. Vorlesung (abk.=GdgZ)

Worum geht es? Es geht  um eine typische Anwendungsfrage der philosophischen Theorie und Wissenschaft –  hier bezogen auf das geschichtliche Sein. Es taucht ja immer wieder die prinzipielle Frage auf, wie a) Theorie und Praxis des Tuns und Lebens überhaupt zusammenhängen, explizit von der ideellen Vermittlung her gesehen und die reale Anwendung dazu aussieht, als auch b) wie eine spezifische Theorie  der Zeit und Zeitlichkeit innerhalb einer Gesamt-Geschichtlichkeit des Daseins vermittelt werden kann.… Weiterlesen