Athanasius († 373) Dem ganzen Menschen ist Heil widerfahren

Aus dem Brief an Epiktet.  
„Der Apostel sagt, das Wort habe sich der
Nachkommenschaft Abrahams angenommen.“

Von Anfang an wird von Athanasius eine überhistorische, geistige Zeitreihe angenommen, eine durch die göttliche Erwählung zusammengefasste Reihe und Richtung: Abraham – die Propheten – Jesus – die pilgernde Kirche.Weiterlesen

Hippolyt von Rom († nach 235) Offenbarung des göttlichen Heilsplanes

Aus dem Buch „Gegen die Irrlehren des Noetus“.

„Brüder, Gott ist der Eine. Wir kennen ihn nur aus der Heiligen Schrift, und nicht aus anderer Quelle.“

Will Hippolyt hier den Standpunkt einer negativen Theologie einnehmen, dass Gott aus dem endlichen Sein und bloßes Denken nicht erkannt werden kann? Weiterlesen

Kann der Islam eine Offenbarung Gottes sein – 3. Teil

1) Offensichtlich kämpfte die Glaubensauffassung des frühen Islam mit ihrem Propheten Muhammad gegen die „Beigesellung“ mehrerer Götter zum einen und einzigen Gott, wie sie dem Christentum unterstellt wurde, kämpfte auch gegen das Judentum und ihrer Schriftauslegung. Erst der Koran und die später folgende „Hadithe“ hätten das unverfälschte und wahre „Wort Gottes“ gebracht. Weiterlesen

Kann der Islam eine Offenbarung Gottes Sein – 2. Teil

Bei meiner geringen Kenntnis des schwer lesbaren, weil bewusst oft mehrdeutig gehaltenen und auslegbaren Korans, stoße ich genau auf diese mir scheinende, nur instruktionstheoretische „Bekanntgabe“ Gottes, ganz wie Fichte 1791 den Begriff unzureichend als Form der Offenbarung bestimmte.

Eine bloße „Bekanntgabe“, sei sie mündlich oder schriftlich – Klaus von Stosch hebt die mündliche Tradition im Islam stark hervor, ferner die sprachlich-ästhetische Seite der Rezitation – bleibt immer prekär, weil sie a) an die Fehlerhaftigkeit der Zeichen und b) an die Unzuverlässlichkeit der Zeugen gebunden ist.Weiterlesen