Hippolyt von Rom († nach 235) Offenbarung des göttlichen Heilsplanes

Aus dem Buch „Gegen die Irrlehren des Noetus“.

Brüder, Gott ist der Eine. Wir kennen ihn nur aus der Heiligen Schrift, und nicht aus anderer Quelle.

Will Hippolyt hier den Standpunkt einer negativen Theologie einnehmen, dass Gott aus dem endlichen Sein und bloßes Denken nicht erkannt werden kann?Weiterlesen

Hilarius von Poitiers († 367) Eines Flusses Arme

Aus einer Auslegung zu Psalm 65 (64).

’Der Fluss Gottes ist mit Wasser gefüllt, du schaffst ihnen Speise; du ordnest alles.’ (1) Über diesen Fluss gibt es keine Zweifel; denn der Prophet sagt: „Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt.“ (2) Und der Herr selbst sagt in den Evangelien: „Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt,“ (3) und wiederum: „Wer an mich glaubt, von dem sagt die Schrift: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.Weiterlesen

Kann der Islam eine Offenbarung Gottes sein – 3. Teil

1) Offensichtlich kämpfte die Glaubensauffassung des frühen Islam mit ihrem Propheten Mohammed gegen die „Beigesellung“ mehrerer Götter zum einen und einzigen Gott, wie sie dem Christentum unterstellt wurde, kämpfte auch gegen das Judentum und ihrer Schriftauslegung. Erst der Koran und die später folgende „Hadithe“ hätten das unverfälschte und wahre „Wort Gottes“ gebracht. Weiterlesen

Kann der Islam eine Offenbarung Gottes Sein – 2. Teil

Bei meiner geringen Kenntnis des schwer lesbaren, weil bewusst oft mehrdeutig gehaltenen und auslegbaren Korans, stoße ich genau auf diese mir scheinende, nur instruktionstheoretische „Bekanntgabe“ Gottes, ganz wie Fichte 1791 den Begriff unzureichend als Form der Offenbarung bestimmte.

Eine bloße „Bekanntgabe“, sei sie mündlich oder schriftlich – Klaus von Stosch hebt die mündliche Tradition im Islam stark hervor, ferner die sprachlich-ästhetische Seite der Rezitation – bleibt immer prekär, weil sie a) an die Fehlerhaftigkeit der Zeichen und b) an die Unzuverlässlichkeit der Zeugen gebunden ist.Weiterlesen