Zu einer Theorie des Willens – 4. Teil

Nochmals von mir wiederholt: Der Grund des Denkens eines möglichen Wissensvollzuges und einer sich selbst bestimmenden Freiheit durch das vorausgesetzte Vermögen eines (freien) Willens ist nicht im Denken oder in der Ich-Form des Denkens idealistisch begründet,  sondern ist ein gesetzförmiges Vollziehen und Nachvollziehen eines lebendigen Bildens der Erscheinung des Absoluten.… Weiterlesen

Zu einer Theorie des Willens 37. u. 38. Vorlesung, WL-1811 – 3. Teil

Zur Theorie des Willens 3. Teil steige ich in die Schlusspassagen der WL-1811 ein. (Gesamte Interpretation der WL-1811 in Stichworten siehe andere Blogs)

Es finden sich in der 37. u. 38. Vorlesung sehr starke Aussagen 1) zum „Willen“ im Zusammenhang der Frage, wie das transzendentale Soll der Erscheinung Gottes und das Schema und die (endliche) Freiheit des Vollzuges des Wissens zusammenhängen.… Weiterlesen

Katholische Glaubenserklärung der Piusbruderschaft 14. 5. 2026

Rein zum Zeitvertreib und ans Bett gefesselt las ich diesen Text – wie unten zitiert. 

Ich wollte eine kurze, bündige Erklärung des Widerstandes der Piusbruderschaft gegen die röm.-kath. Kirche finden. Das fand ich nicht. So beschränkt sich meine Lektüre auf eine rein systematische Leseart. … Weiterlesen

Das Gewissen bei Kant und Fichte

1) Kant geht es in der GMS 1784 um ein säkulares Prinzip der Moralbegründung, d. h. um das Fundament einer Ethik rein aus Vernunftgründen, unabhängig von theonomen oder eudaimonistischen Gründen. Siehe die historisch-kritische Beschreibung der GMS bei Bernd Ludwig.1 Aus einem positiven Begriff eines reinen, sich selbst das Gesetz gebenden Willens und einer positiven Freiheit (als Begriff einer  „transzendentalen“ Freiheit der KrV) vermag das Vernunftwesen „Mensch“ im kategorischen Imperativ sich selbst eine Rechts- und Moralbegründung zu geben – so die Behauptung von Kant. … Weiterlesen