Zum Sinnbegriff bei N. L. – 3. Teil

In einer naturwissenschaftlichen oder faktischen Erklärung werden vermittels der ursprünglich produzierenden Einbildungskraft die Gegensätze logisch gesetzt und aufeinander mittels Zeitform bezogen. Die Reflexion der dialektisch schwebenden Einbildungskraft, d. h. das denkerisch erfasste Schweben der Einbildungskraft, setzt den von N. L. viel beschworenen „Unterscheidungsgrund“  in der Anschauung mittels logischer Vorzeichnung.Weiterlesen

Zum Sinnbegriff bei Niklas Luhmann – 2. Teil

Nur innerhalb eines absoluten Setzens (thetischen Urteils), das im Bewusstsein stets vorausgesetzt werden muss, ist ein Totalitätssetzen möglich. Verstehen es Luhmann (oder Derrida) ebenfalls so, oder interpretieren sie die Totalität als materielle Realität, die durch Negation und Dialektik eingeschränkt werden kann?Weiterlesen

Zum Sinnbegriff bei Niklas Luhmann – 4. Teil

Die  Zusammenhänge eines Beobachters, worauf N. L. stets rekurriert, können vorstellungsmäßig ins Unendliche teilbar gesetzt werden. Ja, aber was ist der Grund dieser angeblichen Unendlichkeit? Dies kann doch nicht empirisch abgelesen werden!

Luhmann und Derrida  sind mir hier sehr einseitig: Das Unterscheiden und Gegensetzen, das in einem geistigen Akt auf ein verborgenes Mit-Setzen von etwas anderem verweist, das ist doch, sobald überhaupt gesetzt wird, (Spencer Brown, laws of form, „Triff eine Unterscheidung“), ein mehrere, gemeinschaftliche Korrelate setzendes Unterscheiden (=Gegensetzen).Weiterlesen

Zum Sinnbegriff bei NIKLAS LUHMANN – 1. Teil

Ich las ein paar (spätere) Werke von NIKLAS LUHMANN (abk.=N. L.): Theorie zum Recht, zur Religion, zur Kommunikation, zur Gesellschaft, und war fürs erste recht angetan. Sagenhaft, wie ein Mensch sich so umfangreich zu allen Bereichen unserer Wirklichkeit philosophisch äußern kann!Weiterlesen

Transzendentales Denken nach KANT und FICHTE

In der 2. Auflage B der KrV gibt KANT eingangs eine nominale Definition, was transzendentale Erkenntnisart sei: Ich nenne alle Erkenntniß transscendental, die sich nicht sowohl mit Gegenständen, sondern mit unserer Erkenntnißart von Gegenständen, so fern (Hervorhebung von mir) diese a priori möglich sein soll, überhaupt beschäftigt.“Weiterlesen