Bildtheorien 1. Teil – zu G. BOEHM

Zufällig fielen mir zwei Rezensionen von ANTJE KAPUST in die Hände, worin ich 

Glyptothek, München

einen Überblick über neuere Aspekt der Ikonik und Bildforschung fand.  Ich las die zwei Artikel nicht ungern, zumal ich mich a) gerne an solche Vorlesungen erinnere (KU Linz) und b) mich sonst leider nicht diesen Themen widmen kann. Deshalb eine willkommene Abwechslung! Aber eines fiel mir sofort auf: Das Denken von Bildlichkeit kann doch nicht ohne  transzendental-reflexives Sehen erfolgen? Der Bildphilosoph schlechthin  ist für mich  J. G. FICHTE, der weitab von allen anderen Philosophen den Bild-Begriff selbst zum Zentrum seines Denkens gemacht hat. Wie sich keine Wissenschaft, keine Religion etc.  generell der apriorischen Wissensbedingungen entziehen kann, die zugleich ontologische Konstitutionsbedingungen sind, so kann sich erst recht nicht eine Bildwissenschaft den transzendentalen Grundlagen des Bildens, wie sie kein anderer Philosoph besser als  Fichte dargelegt hat, entziehen.

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