1) Kant geht es in der GMS 1784 um ein säkulares Prinzip der Moralbegründung, d. h. um das Fundament einer Ethik rein aus Vernunftgründen, unabhängig von theonomen oder eudaimonistischen oder tugendethischen oder teleologischen Gründen. Siehe die historisch-kritische Beschreibung der GMS bei Bernd Ludwig.… Weiterlesen
Kategorie: Kant
RGV – „Drittes Stück“, Volk Gottes und Reich Gottes
Drittes Stück.
Der Sieg des guten Princips über das böse und die Gründung eines Reichs Gottes auf Erden.
Nach der Bestimmung des Guten wie Bösen aus dem Akt der Freiheit in der Art und Weise einer Verhältnisbestimmung zwischen allgemeiner Selbstgesetzgebung und sinnlich-individualem Interesse in der Maximengebung, ferner der bloß moralischen Deutung der Person JESU und anderer moralischer Deutungen biblischer Geschichten (z.… Weiterlesen
„Von dem Kampf des guten Prinzips mit dem Bösen um die Herrschaft über den Menschen“ – Zweites Stück
Stichworte 1
1) Zuerst ein Lob und zugleich Kritik der Stoiker der Antike (vgl. ebd. S 709). Sie beschrieben die Beherrschung der Neigungen des Menschen durch Tugend. Aber sie verwechselten die Weisheit und die Torheit, denn das Übel liegt in der Bosheit des menschlichen Herzens.… Weiterlesen
Cur deus homo
1) „Cur deus homo“ heißt ja bekanntlich das berühmte Werk von ANSELM – siehe Link.
Diese Formulierung nehme ich zum Anlass, weiter über die apriorische Sinnidee nachzudenken und eine Antwort zu geben auf diese Frage, cur deus homo?
Der 1.… Weiterlesen
Die Postulatenlehre KANTS und ihre Defizite. Die notwendige Weiterführung FICHTES.
1) In der Kantischen Lehre von den „POSTULATEN DES EMPIRISCHEN DENKENS ÜBERHAUPT“ (KrV, B 265; Bd. III, 248), bzw. in den „Postulaten der reinen praktischen Vernunft“ der KpV (A 220; A 223ff, Bd. 7, S 220ff) muss m. E. der fehlende Begriff einer synthetischen Idee a priori, d.… Weiterlesen