Kritik der Urteilskraft – 2. Teil. Exzerpt

Teleologische Urteilskraft (im Unterschied zur ästhetischen) im 2. Teil der KdU

1) Nach der „Kritik“ einer „ästhetischen“ Urteilskraft, wie Kant die Urteilskraft dort im 1. Teil nennt,  im Rahmen ihrer Möglichkeiten des apriorischen Geschmackes des Schönen und Erhabenen, wobei der Zweckbegriff das Denken der Vernunft leitet,  folgt im 2.Weiterlesen

Kritik der Urteilskraft – 1. Teil. Exzerpt

I. Kant, Kritik der Urteilskraft. Werkausgabe, Bd. X, hrsg. v. Wilhelm Weischedel, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 19783.

Diese dritte „Kritik“ ist eine immense Leistung an Begriffsfindung (Analyse) zum Thema Geschmack und zum Begriff des Schönen und Erhabenen und zur Denkweise ästhetischer und teleologischer Anschauung (in Urteilsform).Weiterlesen

Das Gewissen bei Kant und Fichte

1) Kant geht es in der GMS 1784 um ein säkulares Prinzip der Moralbegründung, d. h. um das Fundament einer Ethik rein aus Vernunftgründen, unabhängig von theonomen oder eudaimonistischen Gründen. Siehe die historisch-kritische Beschreibung der GMS bei Bernd Ludwig.1 Aus einem positiven Begriff eines reinen, sich selbst das Gesetz gebenden Willens und einer positiven Freiheit (im Verein mit der „transzendentalen“ Freiheit der KrV) vermag das Vernunftwesen „Mensch“ im kategorischen Imperativ sich selbst eine Rechts- und Moralbegründung zu geben.Weiterlesen

RGV – „Drittes Stück“, Volk Gottes und Reich Gottes

Drittes Stück.
Der Sieg des guten Princips über das böse und die Gründung eines Reichs Gottes auf Erden.

Nach der Bestimmung des Guten wie Bösen aus dem Akt der Freiheit in der Art und Weise einer Verhältnisbestimmung zwischen allgemeiner Selbstgesetzgebung und sinnlich-individualem Interesse in der  Maximengebung, ferner der bloß moralischen Deutung der Person JESU und anderer moralischer Deutungen biblischer Geschichten (z.Weiterlesen

„Von dem Kampf des guten Prinzips mit dem Bösen um die Herrschaft über den Menschen“ – Zweites Stück

Stichworte 1

1) Zuerst ein Lob und zugleich Kritik der Stoiker der Antike (vgl. ebd. S 709). Sie beschrieben die Beherrschung der Neigungen des Menschen durch Tugend. Aber sie verwechselten die Weisheit und die Torheit, denn das Übel liegt in der Bosheit des menschlichen Herzens.Weiterlesen