Philosophie zur Sprache – 3. Teil

Ich möchte in einem dritten Teil dem Denken von Sprache nochmals nachgehen. Wie in Teil 1 und 2 gesagt, „Die Sprache ist angeboren; sie ist dem Menschen durch ein Wunder gelehrt; sie ist von ihm selbst erfunden. – Alle drei sind durch berühmte Philosophen vertheidigt; durch ebenso berühmte widerlegt worden.“Weiterlesen

Philosophie zur Sprache – 2. Teil

Philosophie zur Sprache – 2. Teil

Der Aufsatz von K. Kahnert war für mich äußerst kenntnisreich, was a) historisch die Quellenlage betrifft, als auch das resultathafte Ergebnis b) Sprache als angeboren, erfunden und göttliches Geschenk.

Ich möchte in verschiedener Richtung die Analyse noch weiterführen:

1) Um die Sinnbestimmung der Sprache als notwendige Bedingung des Gelingens von Interpersonalität (in diesem Zusammenhang von Individualität und Sozialität) vom Denken her zu begründen, möchte ich zurückgehen auf den Problemzusammenhang der Interpersonalität.Weiterlesen

J. G. Fichte – Philosophie zur Sprache – 1. Teil

KLAUS KAHNERT, Sprachursprung und Sprache bei J. G. Fichte. In: Sinn-Reflexion-Freiheit. Aspekte der Philosophie J. G. Fichtes. Hrsg. v. C. Asmuth, 1997, 191-219.

I) Ich referiere hier anfangs einen Artikel von Klaus Kahnert und möchte in einem zweiten Punkt die Sinnbestimmung der Sprache weiterführen.Weiterlesen

Lektüre – Aloisia Moser, Kant, Wittgenstein, and the Performativity of Thought, 2021

Aloisia Moser, Kant, Wittgenstein und die Performativität des Denkens. Verlag: Palgrave Macmillan. Sprache: Englisch, 2021. 1

1) Kapitel 1) Introduction: Kant’s Acts of the Mind and Wittgenstein’s Projection Method (ebd. S 1ff)

Ich möchte zu Beginn gleich bekennen, dass mich solche Kant-Interpretationen – wie hier z.Weiterlesen

Charles William Morris, Zeichentheorie – 1. Teil (Anfrage)

Die Lektüre von „Grundlagen der Zeichentheorie“ und „Ästhetik der Zeichentheorie“ von Charles William Morris, Erstauflage 1938/39, ist zweifellos sehr gefällig und kurzweilig.

C. W. Morris möchte die Philosophie auf eine klare Sprache zurückführen und sie selbst zu einer reinen Semiotik transformieren.Weiterlesen