1) Der Begriff des Willens kommt in den Wln Fichtes von Anfang an sehr prominent vor, erfährt aber durch die Herausarbeitung der Erscheinungsebene des Wissens als Erscheinung des Absoluten eine zunehmend bestimmte Funktion und Aufgabe. Ich meine das vorallem durch die Lektüre der WL-1811 feststellen zu können.… Weiterlesen
Monat: Januar 2026
Leo der Große († 461) Die dein Gesetz lieben, empfangen Frieden in Fülle
Leo der Große († 461) Die dein Gesetz lieben, empfangen Frieden in Fülle
Aus der Rede über die Seligpreisungen.
Ein Hl. Leo beherrscht die transzendentale Bibellektüre. Hier nur ein Beispiel. Für mich kommen wieder viele reflexologische und genetische Erklärungen vor – und es gäbe wahrscheinlich noch viel mehr zu sagen.… Weiterlesen
Daseinsanalyse als Offenbarungsanalyse
Ich habe das Buch von E. SIMONS leider erst im Jänner 2008 entdeckt.1
Hier nochmals ein eher kurzer Versuch über „Daseinsanalyse“, um die enge Verschränkung mit der positiven Offenbarung auszudrücken:
1) Transzendentales Fragen geht nicht erst auf ein äußeres oder inneres intentionales Gewusstes, sondern IST in sich und durch sich selber erwachtes Wissen, IST Dasein als Wissen und Wollen.… Weiterlesen
Irenäus von Lyon († um 202) Heilsordnung der Menschwerdung
Aus dem Buch gegen die Irrlehren.
„Gott ist der Ruhm des Menschen, der Mensch aber ist das Gefäß der Schöpferkraft Gottes, all seiner Weisheit und Kraft.“
Das ist keine anthropozentrische Überheblichkeit, wo doch der Mensch heute sich eh schon weit überschätzt, den Globus ausbeutet und zerstört, sondern Ausdruck einer gewährten Kommunion und Kommunikation und Partizipation. … Weiterlesen
Vorwort zu den Kirchenvätern
Vorwort zu den Kirchenvätern
Täglich lese ich in der Lesehore des Breviers von den Kirchenvätern oder Heiligen – und oftmals denke ich mir, wie intuitiv und anschaulich konnten sie die positive Offenbarung weitergegeben, anschaulich, d. h. reflexiv.
Sie dachten im Sinne der Transzendentalphilosophie a) genetisch, denn alles musste aus der ursprünglichen Einsicht in die göttliche Wahrheit begründet und gerechtfertigt werden, b) reflexiv in ihren Ideen, denn alle Aussagen zu Gott, Vernunftwesen „Mensch“, Welt, Kirche, Schöpfung mussten letztlich in sich und auf sich selbst bezogen werden können, was sie besagen und bedeuten,in sich überleitend zu einem inneren Licht, einer inneren Erkenntnis und Wahrheit, schließlich waren sie dadurch c) zukunftsbezogen, denn aus der lebendigen Erinnerung und Sprache der Hl.… Weiterlesen