Das Gewissen bei Kant und Fichte

1) Kant geht es in der GMS 1784 um ein säkulares Prinzip der Moralbegründung, d. h. um das Fundament einer Ethik rein aus Vernunftgründen, unabhängig von theonomen oder eudaimonistischen Gründen. Siehe die historisch-kritische Beschreibung der GMS bei Bernd Ludwig.1 Aus einem positiven Begriff eines reinen, sich selbst das Gesetz gebenden Willens und einer positiven Freiheit (als Begriff einer  „transzendentalen“ Freiheit der KrV) vermag das Vernunftwesen „Mensch“ im kategorischen Imperativ sich selbst eine Rechts- und Moralbegründung zu geben – so die Behauptung von Kant. … Weiterlesen

Der kategorische Imperativ bei Kant und Fichte

„… handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde“.

Fichte erwähnt in seinen Vorträgen gelegentlich den „kategorischen Imperativ“ Kants. Ich ging der Frage nach: Was bedeutet er bei Kant – und wie versteht ihn Fichte?… Weiterlesen