Zur Frage Priesterweihe von Frauen – 6. Teil, nochmals Exkurs zum Begriff der Repräsentation

Zwecks Hervorhebung der religiösen und sakramentalen Sinn-Ordnung sei nochmals ein Exkurs gemacht zum Begriff der „Repräsentation“ im säkularen wie sakramentalen Bereich.

1) Eine kirchliche Ordnung unterscheidet sich für mich m. E. von einer  säkularen Gesellschaftsordnung dahingehend, dass a)  der Rückbezug auf eine apriorische und positive  Offenbarung explizit gemacht wird und b) die sakramentale Sinnordnung in einer von Gott selbst garantierten Einheit von Intention und Leistung erfüllt ist während in einer bloß säkularen Ordnung juridische und sittliche Ordnung zwar gewollt, aber nicht garantiert werden können.Weiterlesen

Transzendentalkritische Lektüre – Ignatius von Antiochen oder die Priesterweihe von Frauen; 4. Teil

Weil mich die Sache berührt, wollte ich nach den transzendentalkritischen Bedingungen fragen, die einen Begriff konstituieren. Ich setzte von vornherein voraus, dass solche kirchlichen Ämter wie „Bischof“, „Priester“, „Diakon“ nicht bloß leere Begriffe sind, Relikte einer verworrenen Naturreligion, historisch undurchschaubar, oder umgekehrt, bloß gesatztes kirchliches Recht und beliebig eingeführte Begriffe von frühkirchlichen Kanonisten, sondern einen qualitativen, sakramentalen Gehalt der Erkenntnis in sich tragen können.Weiterlesen