Transzendentalkritische Lektüre – Ignatius von Antiochen, oder die Priesterweihe von Frauen. 5. Teil – Schluss

Weil mich die Sache berührt, wollte ich nach den transzendentalkritischen Bedingungen fragen, die einen Begriff konstituieren. Ich setzte von vornherein voraus, dass solche kirchlichen Ämter wie „Bischof“, „Priester“, „Diakon“ nicht bloß Wörter sind, Relikte einer verworrenen Naturreligion, irgendwelche hermeneutischen Verstehensbedingungen, metaphysische Begriffe, sondern einen qualitativen Gehalt der Erkenntnis in sich tragen und auf einen genetischen Erzeugungsgrund verweisen.Weiterlesen

Transzendentalkritische Lektüre – Ignatius von Antiochen, oder die Priesterweihe von Frauen. 4. Teil

2. Exkurs zur Repräsentation im juridisch-politischen Bereich.

Die religiöse Sinnordnung, die IGNATIUS/der Autor etablieren wollte, in einer sakralen, repräsentativen Form, ist transzendental-reflexiv begründbar in einem genetischen Erkennen von apriorischer und positiver Offenbarung, und der Notwendigkeit einer bildlichen und repräsentativen Vermittlung

Der Begriff der „Repräsentation“ scheint mir jetzt noch weiter erklärungsbedürftig zu sein, vor allem, was die schwierige Frage der Applikation und Konkretisierung auf der gesellschaftlichen  Ebene betrifft.Weiterlesen

E. Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen – 3. Teil

Im Abschnitt III (Das Problem der „Repräsentation“ und der Aufbau des Bewusstsein) lesen wir zuerst eine herrliche Wiedergabe des „Sophistes“ und einmal mehr blitzt PLATON in all seiner Schönheit auf (ebd. S 25 – 27); es folgt eine Art Deduktion der Verstandesbegriffe Qualität, Modalität, tlw.Weiterlesen