Daseinsanalyse als Offenbarungsanalyse

Ich  habe das Buch von E. SIMONS leider erst im Jänner 2008 entdeckt.1  Siehe bereits drei Teile zur transzendentalen Daseinsanalyse. 
Hier  nochmals ein eher kürzerer Versuch, die enge Verschränkung mit der positiven Offenbarung auszudrücken: 

1) Transzendentales Fragen geht nicht erst auf ein äußeres oder inneres intentionales Gewusstes, sondern  IST in sich und durch sich selber erwachtes Wissen, IST Dasein als Wissen und Wollen.Weiterlesen

Kann der Islam eine Offenbarung Gottes sein – 3. Teil

1) Offensichtlich kämpfte die Glaubensauffassung des frühen Islam mit ihrem Propheten Mohammed gegen die „Beigesellung“ mehrerer Götter zum einen und einzigen Gott, wie sie dem Christentum unterstellt wurde, kämpfte auch gegen das Judentum und ihrer Schriftauslegung. Erst der Koran und die später folgende „Hadithe“ hätten das unverfälschte und wahre „Wort Gottes“ gebracht. Weiterlesen

Kann der Islam eine Offenbarung Gottes Sein – 2. Teil

Bei meiner geringen Kenntnis des schwer lesbaren, weil bewusst oft mehrdeutig gehaltenen und auslegbaren Korans, stoße ich genau auf diese mir scheinende, nur instruktionstheoretische „Bekanntgabe“ Gottes, ganz wie Fichte 1791 den Begriff unzureichend als Form der Offenbarung bestimmte.

Eine bloße „Bekanntgabe“, sei sie mündlich oder schriftlich – Klaus von Stosch hebt die mündliche Tradition im Islam stark hervor, ferner die sprachlich-ästhetische Seite der Rezitation – bleibt immer prekär, weil sie a) an die Fehlerhaftigkeit der Zeichen und b) an die Unzuverlässlichkeit der Zeugen gebunden ist.Weiterlesen

Kann der Islam eine Offenbarung Gottes sein? – 1. Teil

1) Bekanntlich hat Fichte seine steile Karriere als Philosoph mit dem Thema eines Begriffes möglicher Erkennbarkeit Gottes in der Form einer Offenbarung begonnen – ich meine die Schrift „Versuch einer Critik aller Offenbarung“, geschrieben 1791, hrsg. 1792 bzw. 2. Auflage 1793.Weiterlesen

Priesterweihe der Frauen – 6 . Teil

Weil mich die Sache berührt, wollte ich nach  transzendentalkritischen Bedingungen fragen, die einen bestimmten Begriff konstituieren. Ich ging dabei davon aus, dass  kirchliche Weihämter wie „Bischof“, „Priester“, „Diakon“ nicht metaphysische, unerklärliche Begriffe, oder umgekehrt, dass sie  bloß künstliche, historisch beliebig eingeführte, und deshalb wieder beliebig abschaffbare Begriffe seien,  sondern  mit einem gewissen Sinn, transzendental ableitbar der Wissbarkeit nach, eingeführt wurden: Um die Idee der Erlösung  sakramental darzustellen, um Einheit und Kontinuität („succesio“) zu erzeugen.Weiterlesen