Irenäus von Lyon († um 202) Heilsordnung der Menschwerdung

Aus dem Buch gegen die Irrlehren.

Gott ist der Ruhm des Menschen, der Mensch aber ist das Gefäß der Schöpferkraft Gottes, all seiner Weisheit und Kraft.

Das ist keine anthropozentrische Überheblichkeit, wo doch der Mensch heute sich eh schon weit überschätzt, den Globus ausbeutet und zerstört, sondern Ausdruck einer gewährten Kommunion und Kommunikation.Weiterlesen

SL-1812: 9. – 17. Vorlesung. 2. Teil. Kommentar in Stichworten.

Der Begriff als „Grund der Welt“ und dies mit Bewusstsein hat sein eigenes Objekt und seinen eigenen Selbstzweck, d. h. die sittliche Liebe in der Gemeinde (als interpersonale Liebe) sichtbar  zu machen.
Eine Sittenlehre ist deshalb stets anwendungsbezogen eine Seinslehre, bezogen auf das Sein einer „Gemeinde von Ichen“ (siehe Ende 17.
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J. G. Fichte, Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten, 1811, 1. Vorlesung. Ein Kommentar

J. G. Fichte, Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten, 1811, Studientexte, fhS III, 2012. Kommentar zur 1. Vorlesung (nur 1. Vorlesung)

Natürlich interessiert mich seit jeher das Verstehen von Zeit, Geschichte und Geschichtlichkeit. Dahinter steht die grundsätzliche Frage, wie können übersinnliche und sinnliche Welt zusammengehen, die geistige Welt der Ideen und die sinnliche Welt gesellschaftlicher und naturaler Erfahrung, oder nochmals in etwas anderer Begrifflichkeit, wie kann in der sinnlichen Natur die anzunehmende geistige Natur virtuell sichtbar werden, oder umgekehrt gesagt, wie zeigt sich die geistige Natur in versinnlichter und verzeitlichter und inkarnierter Form.Weiterlesen