Der Zusammenhang von conditionalem und causalem Denken liegt ganz im Begriff der Genesis. Im conditionalem Denken von Bedingungen der Möglichkeit von Selbstbewusstsein liegt eine geschlossene Form der Möglichkeit, notwendig, sonst könnte nicht reflektiert und frei gehandelt werden; im causalen Denken von Ursache und Wirkung (causa-effectus) liegt allerdings eine offene Form der Möglichkeit des Denkens, denn dieser Formbegriff schließt den durch konkreten Zeitverlauf erfahrbaren konkreten effectus der causa mit ein.… Weiterlesen
Kategorie: Dialektik
Grund und Folge 1. Teil
Die klarste Durchdringung der Grundformen aller je möglichen Denkverfahren im Bewusstsein hat wohl J. Widmann in seiner Besprechung der WL-1804-II vorgelegt.
Wie das Bewusstsein in seinen Grundformen überhaupt konstituiert wird, genetisch konstituiert wird aus einem Grund-Akt des Setzens, in 16 Grundbegriffen und deren folgenden Evidenzen und weiteren Modifikationen der Anwendung.… Weiterlesen
Kommentar zur Hegels Logik – Anfangsseiten
Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Logik I und Logik II.
Im Jahre 2020 war in österreichischen Zeitungen und Medien öfter von Hegel die Rede. Ich habe deshalb wieder ein paar Anfangsseiten der Logik I zur Hand genommen. Diese Lobhudelei in Zeitungen, Hörsälen, Seminaren – das ist mir schlechthin unverständlich.… Weiterlesen
Wahrheit und Methode bei Descartes
R. DESCARTES gilt berechtigt als einer der Begründer der Transzendentalphilosophie. Einige Schriften sind im Internet einsehbar – siehe Auszüge: REGULAE (1619) (Regulae – lateinisch I. Regel), DISCOURS (Discours de la methode I französisch, (1637 erschienen) und MEDITATIONES (Meditationen Zusammenfassung) (1641)
In dem Buch von MICHAEL GERTEN, Wahrheit und Methode bei Descartes, 2001, wird besonders auf DESCARTES‘ erste Werke wie REGULAE und auf den DISCOURS im Hinblick auf die rechte Methodenkritik (Erkenntniskritik) und daraus entwickelnd auf die Methodologie eingegangen.… Weiterlesen
Schopenhauerlektüre, die Welt als Wille und Vorstellung – 2. Teil
1) Es ist wohl historisch und psychologisch bemerkens- wie bedauernswert, dass SCHOPENHAUER sich bewusst von FICHTE absetzen wollte. 1
Wenn von einem „Transzendentalismus“ bei SCH gesprochen werden soll, wie R. MALTER die Metaphysik SCH’s bezeichnet (nicht Transzendentalphilosophie!), so kann die Frage nur sein, was ist die transzendental notwendige Bedingung der Wissbarkeit, dass ich sagen kann, die Welt ist meine Vorstellung und die Welt ist Wille?… Weiterlesen