Kommentar zur WLnm

Vorwort

Die WLnm will nicht nach dem Schema von Grundsätzen – wie in der „GRUNDLAGE der gesammten Wissenschaftslehre“ von 1794/94 (abk.=GWL) von FICHTE unübertroffen dargestellt – vorgehen, um das transzendentale System des Wissens in seinen Grundprinzipien abzuleiten, sondern will reduktiv und anschaulich die intuierende und intelligierende Quelle des Wissens aufsuchen, um dann daraus die begriffliche Durchdringung der Wirklichkeit zu leisten.Weiterlesen

Transzendentale Logik – 1. Teil

J. G. Fichte, Transzendentale Logik I (1812).

Worum geht es in diesen Vorlesungen? Fichte selber geht es um eine Vorbereitung und Hinführung zur Wissenschaftslehre.1

Ich möchte subjektive Eindrücke meinerseits hier noch voranstellen: 1) Der Universalienstreit des Mittelalters offenbart ganz gut die versteckten Fragen: Nach dem Realismus ist Allgemeinheit  eine Eigenschaft von Sachen (res).Weiterlesen

J. G. Fichte, Transzendentale Logik I (1812).

Worum geht es in diesen Vorlesungen? Fichte selber geht es um eine Vorbereitung und Hinführung zur Wissenschaftslehre.1

Ich möchte subjektive Eindrücke meinerseits hier noch voranstellen: 1) Der Universalienstreit des Mittelalters offenbart ganz gut die versteckten Fragen: Nach dem Realismus ist Allgemeinheit  eine Eigenschaft von Sachen (res).Weiterlesen

Das Leib-Seele-Problem

1) In der Neurophysiologie und generell in der evolutionären Erkenntnistheorie (abk.=EE) wird die Auffassung vertreten, Erkennen sei eine Gehirnfunktion. Folglich müsse die Rede vom Bewusstsein in eine nichtsubjektivistische Sprache transformiert werden. Alle mentalen Phänomene sind naturalistisch erklärbar und können in eine physische (neurobiologische) Terminologie von Abläufen und Erscheinungen übersetzt werden.Weiterlesen

Bild und Bildlichkeit bei Fichte – nach Marek J. SIEMEK

Folgender Artikel ist ein Exzerpt eines Artikels von MAREK J. SIEMEK,1 der mir die TRANSZENDENTALE LOGIK von J. G. FICHTE näher brachte. In Fußnoten und zwischendurch darf ich meine persönlichen Anmerkungen einfließen lassen. Ich halte mich ziemlich genau an den Text von SIEMEK und FICHTE, nicht um sklavisch damit verbunden zu sein, sondern um grobe Vereinfachungen durch meine Diktion oder still sich einschleichende Übernahme anderer Vorstellungen zu vermeiden.Weiterlesen

Transzendentale Interpersonalitätslehre nach M. Ivaldo

Bei MARCO IVALDO fand ich auf wenigen Seiten (10) eine schlüssige Wiedergabe der Interpersonalitätslehre bei FICHTE – hauptsächlich nach der GRUNDLAGE des NATURRECHTS (abk.=GNR von 1796), aber auch mit weiteren Verweisen auf diverse WLn. Ich zitiere hier ein paar Auszüge aus diesem Aufsatz und füge ein paar zusätzliche Bemerkungen (6-7) an.Weiterlesen