Fichte zur Logik Bardilis

Im Oktober 1800 hat Fichte kurze Rezensionen zu erschienenen Büchern und „Heften“ der Philosophie von C. G. Bardili und C. L. Reinhold verfasst, die nichts an Aktualität verloren haben.

Die Kritik Fichtes an Bardili betrifft die nicht eingestandenen und gesehenen Verobjektivierungen des Gedachten, wenn Bardili meint, die Wirklichkeit mit logischen Elementen aufbauen und verstehen zu können, ohne Seinsbegriff. Weiterlesen

J. G. Fichte, Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten, 1811, 1. Vorlesung. Ein Kommentar

J. G. Fichte, Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten, 1811, Studientexte, fhS III, 2012. Kommentar zur 1. Vorlesung (nur 1. Vorlesung)

Natürlich interessiert mich seit jeher das Verstehen von Zeit, Geschichte und Geschichtlichkeit. Dahinter steht die grundsätzliche Frage, wie können übersinnliche und sinnliche Welt zusammengehen, die geistige Welt der Ideen und die sinnliche Welt gesellschaftlicher und naturaler Erfahrung, oder nochmals in etwas anderer Begrifflichkeit, wie kann in der sinnlichen Natur die anzunehmende geistige Natur virtuell sichtbar werden, oder umgekehrt gesagt, wie zeigt sich die geistige Natur in versinnlichter und verzeitlichter und inkarnierter Form.Weiterlesen

Die Infinitas des absoluten Solls und die Unendlichkeit der Freiheit nach der WL 1811

WL 1811 – Studientextausgabe Frommann-Holzboog, fhs Bd. 2., hrsg. v. Hans Georg Manz, Erich Fuchs, Reinhard Lauth und Ives Radrizzani, Stuttgart-Bad Canstatt 2003, 1- 281.

In diesem Zusammenhang der WL 1811 kann  ein angemessener Sinn von „Unendlichkeit“ und generell die offene!Weiterlesen