Dieter Henrich, Selbstbewusstsein und Gottesgedanke

Vortrag v. März 2007, Torino, in: Wiener Jahrbuch für Philosophie XL (2008), 9- 22.

In der Philosophie kann es wohl keine andere Autorität geben als die der Vernunft. Deshalb wird man auch einem international bekannten Professor D. HENRICH widersprechen dürfen. Obiger Artikel im Wiener Jahrbuch für Philosophie enthält m.… Weiterlesen

Die Schöpfungserzählung 4. Teil oder vom Sehen, Hören und der Intention

1) Man hat rezeptions-ästhetisch und literarisch festgestellt, dass alles nach einem Zeit- und Raum-Schema und anderen Schemata verläuft. Das ist nicht verwunderlich, wie ich zum zeitlichen Anfang, 2. Teil, sagte, dass  im zeitlosen Anfang zugleich der zeitliche Anfang der Freiheit eines kontingenten Ichs liegt, das die genetisch hineingelegte Sinnbestimmung der Schöpfung als Wahrheit und Liebe nachbilden und nachkonstruieren soll – in diskursiv-zeitlichen Schritten, einerseits in unendlicher Wiederholung, andererseits abgeschlossen im Bild des „Sabbats“.Weiterlesen

Schöpfungserzählung 3. Teil, oder das Schweben der Einbildungskraft

 

Gen 1, 2: die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.

1) Es ist nach Gen 1, 2 intuitiv erfasst, wiederum transzendental-deduktiv aus einem geistigen, höchsten Prinzip gefolgert, dass es  keine realistische Vorgegebenheit von Zeit und Raum geben kann.Weiterlesen

Schöpfungserzählung 2. Teil, der zeitlose Anfang.

1) „Im Anfang“ – das ist äußerst schwierig zu bestimmen, weil das im Grunde die höchste Metaphysik verlangt, wie überhaupt der Übergang von der Einheit des Absoluten zum Schweben der Einbildungskraft und weiterer Objektivation einer Erscheinung und eines Ganzen der Schöpfung im Denken und in Begriffen gefasst werden kann.Weiterlesen