Priesterweihe von Frauen – 2. Teil, der Begriff der Repräsentation

In kirchlichen Dokumenten der römisch-katholischen Kirche begegnen wir oft  dem Begriff der „Repräsentation“ z. B. in der Sakramentenlehre, in der Versammlung des „Grundsakramentes“ der Kirche, in einzelnen, sakramentalen Handlungen. Irgendwie kein Wunder, denn mit den metaphysischen und transzendentalen Begriffen kennt sich die Tradition der Kirche aus.Weiterlesen

Priesterweihe von Frauen – 1. Teil

Die Begründung und Rechtfertigung eines sakramentalen Amtes in der Katholischen Kirche erfolgt  gerne mit Berufung auf  Texte der Hl. Schrift, auf Texte der apostolischen Zeit und der Kirchenväter, in Berufung auf heilige Gestalten und Autoritäten. Es wird sozusagen ein Art „historische“ und autoritative Wahrheit beschworen und beansprucht.Weiterlesen

RGV – „Drittes Stück“, Volk Gottes und Reich Gottes

Drittes Stück.
Der Sieg des guten Princips über das böse und die Gründung eines Reichs Gottes auf Erden.

Nach der Bestimmung des Guten wie Bösen aus dem Akt der Freiheit in der Art und Weise einer Verhältnisbestimmung zwischen allgemeiner Selbstgesetzgebung und sinnlich-individualem Interesse in der  Maximengebung, ferner der bloß moralischen Deutung der Person JESU und anderer moralischer Deutungen biblischer Geschichten (z.Weiterlesen

Genetische Erkenntnis – 3. Teil

Der Begriff „Genesis“ ist der Grundterm in der Vermittlung des reflexologischen Sich-Bildens von Wissen und der Idee vollkommener Liebe – falls eine philosophische Vermittlung angestrebt wird – innerhalb des Glaubensvollzuges. 

Die „Genesis“ des sittlichen Wissens und das  theoretische Vorstellen und Wissen bilden so einen Zusammenhalt von Theorie und Praxis.Weiterlesen

Genetische Erkenntnis – 2. Teil

J. Widmann hat in seiner Analyse der 16 möglichen Begriffsformen des Wissens in der WL 1804/2  den Begriff der „Genesis“ durchdacht.1

In der 21. und 22. Stunde der WL 1804/2 von Fichte kommt der Begriff der „Genesis“ genau an den Stellen eines zuerst angenommenen „problematischen“ Solls vor, schließlich aber in einem vom transzendentalen Wissen bewährten Soll, sodass gesagt werden kann: „Ein Soll ist in seinem innersten Wesen selber Genesis, und fordert eine Genesis“.Weiterlesen