Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters – fünfte Vorlesung.

GdgZ, Fünfte Vorlesung,  SW Bd. VII, S 64ff

Nach Feststellung des Zieles der Geschichte, alle Verhältnisse des Vernunftwesens nach der Freiheit einzurichten, wird die historische Situation und der historische Zustand des 3. Zeitalters nochmals näher beleuchtet.

1) Dieses 3. Zeitalter ist bedingt durch den „Vernunftinstinct“ der 1.Weiterlesen

Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters – 4. Vorlesung

Bemerkenswert gleich der erste Satz zur Methode: Die angestrebte Beschreibung und Bestimmung seines gegenwärtigen Zeitalters will Fichte durch das zeitüberhobene, dialektische Denken erreichen, ansonsten er in einem hermeneutischen Zirkel befangen bliebe, d.  h.  was verstanden wird, ist zeitlich wandelbar und relativ.Weiterlesen

Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters – 3. Vorlesung

Nach einer anfänglichen Beschreibung des 3. Zeitalters der „leeren Freiheit“ und des positivistisches Erkenntnisbegriffes, der auf „Erfahrung“ gegründet ist – es wird in den folgenden Vorlesungen das 3. Zeitalter noch viel umfangreicher beschrieben werden – , will Fichte jetzt genauer erläutern, was eine vernünftige Durchdringung und Gestaltung der Wirklichkeit denn sein soll.Weiterlesen

Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters – 2. Vorlesung

Von einer apriorischen Zeit-Einheit und „Weltplan“ geht Fichte jetzt weiter zu einer Explikation des substantiellen Gattungsbegriffes (oder universellen Subjektsbegriffes) und kommt bereits zur Beschreibung seines gegenwärtigen Zeitalters. Es wird als Zeitalter vollständigen „Sündhaftigkeit“ beschrieben. Warum so abwertend und negativ?

1) Es beginnt wieder mit dieser eigentümlichen disjunktiven Situation, dass a) Fichte zwar den übergeordneten, apriorischen Konstitutionsstandpunkt der Zeit und Geschichte behaupten, aber b) zugleich den eigenen zeitbedingten Status einbeziehen und analysieren will.Weiterlesen

Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters, 1806. 1. Vorlesung

Fichte, Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters, SW VII, 1806. 1. Vorlesung (abk.=GdgZ)

Worum geht es? Es geht  um eine typische Anwendungsfrage der philosophischen Theorie und Wissenschaft –  hier bezogen auf das geschichtliche Sein. Es taucht ja immer wieder die prinzipielle Frage auf, wie a) Theorie und Praxis des Tuns und Lebens überhaupt zusammenhängen, als auch b) wie eine spezifische Theorie mit dem Leben vermittelt werden kann.Weiterlesen