Zur Theorie des Willens bei FICHTE

1) Der Begriff des Willens konnte erst durch J. G. FICHTE in seiner ganzen Tragweite und geistigen Kraft erkannt werden. Dies war bedingt, wie möchte ich sagen, durch sein Denken von Selbsttätigkeit. Aus den Phänomenen des Handelns und des Wahrnehmens (im weiteren Sinne) kann nachgewiesen werden kann, dass die höchsten Begriffe in der sinnlichen Naturdas Streben und der Trieb – willensbedingt sind.Weiterlesen

Evolutionstheorie 2. Anfrage. Der Bestimmungsakt und die Anschauungsformen Zeit und Raum

1) Gemäß dem höchsten Standpunkt der Transzendentalphilosophie kann nur von der Position der Einheit des Wissens ausgegangen werden. Diese Einheit ist „Mutter aller Differenz“, Einheit im Wechsel, „Wechsel des Ich in und mit sich selbst, da es sich endlich, und unendlich zugleich sezt“ (FICHTE, GRUNDLAGE, GA I, 2, 359).Weiterlesen

Der Begriff der Einheit bei PLATON und FICHTE

1) In der POLITEIA PLATONS wird das rechte Gemeinwesen aufgebaut und beschrieben. Der Glück- und Gerechtigkeitsbegriff spielt dabei eine wichtige Rolle. „Lohnt es sich, gerecht zu leben. Ist Gerechtigkeit, wie es die sophistische These behauptet, nur eine Konvention, der wir uns notgedrungen fügen, um größere Übel zu vermeiden, obwohl sie unsere wahre Natur vergewaltigt und unserem Glück im Wege steht, oder ist sie ein Wert in sich selbst?“… Weiterlesen