Der kategorische Imperativ bei Kant und Fichte

„… handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde“.

Fichte erwähnt in seinen Vorträgen gelegentlich den „kategorischen Imperativ“ Kants. Ich ging der Frage nach: Was bedeutet er bei Kant – und wie versteht ihn Fichte?… Weiterlesen

Fichte, Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters, 1806, – 9. Vorlesung, SW VII, S 128ff

Fichte schließt knapp an die vorige Vorlesung an: An das Unbegriffene einerseits, und das Spekulative, Schwärmerische andererseits.

Es kommt jetzt eine sehr wesentliche Vorlesung zum Geschichtsverständnis und zur Geschichtlichkeit unserers Denkens. Diese Vorlesung ist in gewissem Sinne der Angelpunkt der Vorlesungen vorher und nachher.… Weiterlesen

Fichte, Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters, 1806, – 6. und 7. Vorlesung

Fichte, Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters, 1806, – 6. Vorlesung
SW VII, S 78ff

Es folgt ein kurzer Rückblick auf das in den vorhergehenden Vorlesungen beschriebene 3. Zeitalter. Es sei diese Epoche vom „Begriff“ geprägt, „unfähig einer Idee“ (ebd.… Weiterlesen

Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters – 5. Vorlesung.

GdgZ, Fünfte Vorlesung,  SW Bd. VII, S 64ff

Nach Feststellung des Zieles der Geschichte, alle Verhältnisse des Vernunftwesens nach der Freiheit einzurichten, wird die historische Situation und der historische Zustand des 3. Zeitalters nochmals näher beleuchtet.

1) Dieses 3. Zeitalter ist bedingt durch den „Vernunftinstinct“ der 1.… Weiterlesen

Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters – 4. Vorlesung

Bemerkenswert ist gleich der erste Satz zur Methode: Die angestrebte Beschreibung und Bestimmung seines gegenwärtigen Zeitalters will Fichte durch das zeitüberhobene, dialektische Denken erreichen, ansonsten er in einem hermeneutischen Zirkel befangen bliebe, d.  h.  was verstanden wird, wäre dann selber zeitlich wandelbar und relativ.… Weiterlesen