Bei meiner geringen Kenntnis des schwer lesbaren, weil bewusst oft mehrdeutig gehaltenen und auslegbaren Korans, stoße ich genau auf diese mir scheinende, nur instruktionstheoretische „Bekanntgabe“ Gottes, wie Fichte 1791/92 den Begriff unzureichend als Form der „Offenbarung“ bestimmte.
1) Eine bloße „Bekanntgabe“, sei sie mündlich oder schriftlich – Klaus von Stosch hebt die mündliche Tradition im Islam stark hervor, ferner die sprachlich-ästhetische Seite der Rezitation – bleibt immer prekär, weil sie a) an die Fehlerhaftigkeit der Zeichen und b) an die Unzuverlässlichkeit der Zeugen gebunden ist.… Weiterlesen