1) Der Trieb ist transzendental-kritisch nach FICHTE eingeordnet in einen allgemeinen Begriffszusammenhang des Sich-Bildens und in eine Hierarchie von Realisierungs- und Sinnerfüllungen. Er zeigt eine primäre Evidenz in der Natur an, so ist es, so hängt alles miteinander zusammen, im ganzen Universum wie in der Psyche des Menschen, aber diese Erklärungsart weist von sich her auf eine höhere Erklärungsart der Idee der Freiheit nach hin.… Weiterlesen
Kategorie: Fichte
Die Natur des Menschen in der Tiefenpsychologie bei S. Freud – 1. Teil
Die herkömmlichen Deutungen S. Freuds verlaufen etwa in diese Richtung: a) Der Mensch sei in seiner psychischen Natur determiniert durch die Versagungen in der frühen Kindheit; b) weiters sei er durch ein biologistisches Libidokonzept bestimmt. Wo der Trieb und die im letzten sexuelle Lust keine Befriedigung finden, wirken sie destruktiv; c) die menschlichen Krankheiten seien Regressionen und weisen kein Potential einer positiven, lebensbejahenden Kraft auf.… Weiterlesen
Affekte oder die Leib-Seele-Einheit
Unter Affekte verstehe ich allgemein Emotionen und Gemütszustände der Seele wie Freude, Trauer, Zorn, Neid, Bewunderung, Lust etc. Wenn ich nun eine Struktur im Handeln erkennen will, so müssen diese emotionalen Regungen (Affekte) mitbedacht werden, um nicht zu vorschnellen Vermischungen von medizinischem Leib und Seele (bzw.… Weiterlesen
Grund und Ursache oder die Frage nach der Letztbegründung – René Descartes
Grund und Ursache, oder die Frage nach der Letztbegründung – René Descartes
1) Es ist keine Frage, dass mit der „Entdeckung des Geistes“ (Bruno Snell, 1975), wenn man so sagen will, und der spezifischen Disziplin der Philosophie, rigoros auf ein Vernunftprinzip zurückgegangen worden ist, das von sich her eine Letztbegründung der Erkenntnis verlangte. … Weiterlesen
Formale Logik und Philosophie – 1. Teil
1) In den EIGNE MEDITATIONEN Fichtes über ElementarPhilosophie, GA II, 3, 1793/94, fällt ganz am Anfang auf, dass Fichte a) die formale Logik explizit in ihrer Begründung und Herleitung anspricht und problematisiert, sie aber b) zugleich auf ein höheres Verfahren der Entstehung zurückverweist, sodass die Kantische Unterscheidung von Anschauung und Begriff in ihrer Genesis, aber auch notwendigen Unabtrennbarkeit, verstanden werden kann.… Weiterlesen