J. S. Mill, Utilitarianism – Der Utilitarismus, 1861. 1 Kapitel

Vorbemerkung 1

Ich ging stets mit großem Vorurteil an den „Utilitarismus“ heran. Praktisch kannte ich ihn nur aus Sekundärliteratur. Zufällig las ich doch einmal in ein Original hinein, da bot sich mir eine weite Welt. J. S. Mill, „Utilitarianism“, 1861. Über die historischen Hintergründe – siehe Lexikas oder wikipedia – Link

Die weite Welt sehe ich a) in einem mir neu erscheinenden Begriff von „Nutzen“ im Sinne einer ziemlich umfassenden, rechtlich-sittlichen Kategorie, oder vielleicht sogar als „Idee“ und „Bild“, bezeichenbar, denn die bestmögliche Freiheit, Sicherheit, Gerechtigkeit soll für alle von allen zu jeder Zeit deduziert werden, das geht über einen im herkömmlichen Sinn verstandenen „Nutzen“ weit hinaus.Weiterlesen

Kategorien des Zeitlichen und Schweben der Einbildungskraft

Gerne denke ich an die Metaphysikvorlesung in Linz in den 80-er Jahren mit Prof. DDr. ULRICH LEINSLE zurück. Aristoteles nahm darin breiten Platz ein. Das „to tí en einai“ – „was das Sein ist jeder Sache“, „das Soundso, das es war zu sein (und sich gemäß dynamis  verwirklicht hat) „, das „Seiende als solches“, „mit Brennpunktbedeutung“.Weiterlesen

Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen bloßer Vernunft, 1793 – Stichworte zum „Ersten Stück“

Stichworte zu „Der philosophischen Religionslehre Erstes Stück. Von der Einwohnung des bösen Prinzips neben dem guten; d. i. vom radikal Böse in der menschlichen Natur.“ (abk.= RGV, 1. Stück A 1793) 1

Die ganze Schrift RGV atmet, wenn ich es einmal
pauschal sagen darf, „aufklärerischen“  Zeitgeist.
Weiterlesen

Analysis und Synthesis – 2. Teil, höhere und niedere Synthesis

Welche tieferen Hintergründe stecken noch in diesem analytisch-synthetischen Vorgehen?  
Das synthetische Verfahren, ineins mit dem analytischen Verfahren gesehen, kann, wie folgt, weiter expliziert werden

a) auf der theoretischen Ebene des Vorstellens und

b) auf der praktischen Ebene des Handelns und Wollens.Weiterlesen

SL-1812, 18. – 22. Vorlesung, 3. Teil, Kommentar in Stichworten

Hier beginnt der 2. Hauptteil der SL-1812, die begrifflich-analytischer Zerlegung der gesellschaftlichen Erscheinung des Begriffes, d. h. die kausal-zeitliche Anwendung und Realisierung als „Theil der realen Erscheinung“ (18. Vorlesung S 341 Z 21), als Prinzipiat des Prinzips der Erscheinung Gottes.Weiterlesen