J. S. Mill, Von der fundamentalen Sanktion des Nützlichkeitsprinzips – 3. Kapitel – 3. Teil.

Der Überschrift nach schließe ich jetzt auf eine rein juridische und zwangsstaatliche, politische Umsetzung des Nützlichkeitsprinzips, d. h. wie verpflichtend kann eigentlich eine Glücks- und Glückseligkeitslehre gemacht werden?

Anfangs bin ich  enttäuscht, dass J. S. MILL unter „Sanktion“ zuerst etwas 1) Psychologisches, Äußeres meint, dann 2) innere Gewissenszustände, und schließlich 3) geschichtlich gewachsene Einsichten.… Weiterlesen

J. S. Mill, Was heißt Utilitarismus? 2. Kapitel – 2. Teil

Zuerst sollen Missverständnisse und ungerechte Anschuldigungen, was den Utilitarismus betrifft, aus dem Weg geräumt werden. Solche Missverständnisse lauten: a) Utilitarismus sei reine Nützlichkeit und der Lust entgegengesetzt, b) oder umgekehrt, er sei reine sinnliche Lust und ohne Nützlichkeit. Vielmehr ist beides in integraler Weise verbunden. … Weiterlesen

J. S. Mill, Utilitarianism – Der Utilitarismus, 1861. 1 Kapitel

Vorbemerkung 1

Ich ging stets mit großem Vorurteil an den „Utilitarismus“ heran. Praktisch kannte ich ihn nur aus Sekundärliteratur. Zufällig las ich doch einmal in ein Original hinein, da bot sich mir eine weite Welt. J. S. Mill, „Utilitarianism“, 1861. Über die historischen Hintergründe – siehe Lexikas oder wikipedia – Link

Die weite Welt sehe ich a) in einem mir neu erscheinenden Begriff von „Nutzen“ im Sinne einer ziemlich umfassenden, rechtlich-sittlichen Kategorie, oder vielleicht sogar als „Idee“ und „Bild“, bezeichenbar, denn die bestmögliche Freiheit, Sicherheit, Gerechtigkeit soll für alle von allen zu jeder Zeit deduziert werden, das geht über einen im herkömmlichen Sinn verstandenen „Nutzen“ weit hinaus.… Weiterlesen

Kategorien des Zeitlichen und Schweben der Einbildungskraft

Gerne denke ich an die Metaphysikvorlesung in Linz in den 80-er Jahren mit Prof. DDr. ULRICH LEINSLE zurück. Aristoteles nahm darin breiten Platz ein. Das “ to ti ēn einai“ (τὸ τί ἦν εἶναι) – „was das Sein ist jeder Sache“, „das Soundso, das es ist zu sein (und sich gemäß dynamis  verwirklicht hat) „, das „Seiende als solches“, „mit Brennpunktbedeutung“.… Weiterlesen

Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen bloßer Vernunft, 1793 – Stichworte zum „Ersten Stück“

Stichworte zu „Der philosophischen Religionslehre Erstes Stück. Von der Einwohnung des bösen Prinzips neben dem guten; d. i. vom radikal Bösen in der menschlichen Natur.“ (abk.= RGV, 1. Stück A 1793) 1

Die ganze Schrift RGV atmet, wenn ich es einmal
pauschal sagen darf, „aufklärerischen“  Zeitgeist.
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