Wahrheit und Methode bei Descartes

R. DESCARTES gilt berechtigt als einer der Begründer der Transzendentalphilosophie. Einige Schriften sind im Internet einsehbar – siehe Auszüge: REGULAE (1619) (Regulae – lateinisch I. Regel), DISCOURS (Discours de la methode I französisch, (1637 erschienen) und MEDITATIONES (Meditationen Zusammenfassung) (1641)

In dem Buch von MICHAEL GERTEN, Wahrheit und Methode bei Descartes, 2001, wird besonders auf DESCARTES‘ erste Werke wie REGULAE und auf den DISCOURS im Hinblick auf die rechte Methodenkritik (Erkenntniskritik) und daraus entwickelnd auf die Methodologie eingegangen.Weiterlesen

Dieter Mersch, Epistemologien des Ästhetischen – ein Kommentar.

Dieter Mersch, Epistemologien des Ästhetischen, Diaphanes-Verlag, Zürich-Berlin, 2015.1 Eine inspirierende Lektüre. 

Ästhetik und Kunst (als spezifische Ausdrucksweise von Ästhetik) und Denken hängen in ihrer Genesis sehr eng zusammen – und insofern interessiert mich diese Behauptung, oder ist sie als Anfrage gemeint: „Epistemologien des Ästhetischen“?Weiterlesen

Gottfried Boehm, Der Grund. Über das ikonische Kontinuum.

Gottfried Boehm, Der Grund. Über das ikonische Kontinuum. S. 28-92.
In: G. Boehm/M. Burioni, Der Grund. Das Feld des Sichtbaren, München, 20121.

Wenn über den Grund der Entstehung von Bildern nachgedacht wird, verstehe ich nicht, warum nur diversen mythologischer Erzählungen der Griechen nachgegangen und nicht gleich zum absoluten Grund der biblischen Wahrheit aufgestiegen wird?Weiterlesen

J. G. Fichte, Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten, 1811, 1. Vorlesung. Ein Kommentar

J. G. Fichte, Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten, 1811, Studientexte, fhS III, 2012. Kommentar zur 1. Vorlesung (nur 1. Vorlesung)

Natürlich interessiert mich seit jeher das Verstehen von Zeit, Geschichte und Geschichtlichkeit. Dahinter steht die grundsätzliche Frage, wie können übersinnliche und sinnliche Welt zusammengehen, die geistige Welt der Ideen und die sinnliche Welt gesellschaftlicher und naturaler Erfahrung, oder nochmals in etwas anderer Begrifflichkeit, wie kann in der sinnlichen Natur die anzunehmende geistige Natur virtuell sichtbar werden, oder umgekehrt gesagt, wie zeigt sich die geistige Natur in versinnlichter und verzeitlichter und inkarnierter Form.Weiterlesen

Schopenhauerlektüre, die Welt als Wille und Vorstellung – 2. Teil

1) Es ist wohl historisch und psychologisch bemerkens-  wie bedauernswert, dass SCHOPENHAUER sich  bewusst von FICHTE absetzen wollte. 1

Wenn von einem „Transzendentalismus“ bei SCH gesprochen werden soll, wie R. MALTER die Metaphysik SCHs bezeichnet (nicht Transzendentalphilosophie!), so kann die Frage nur sein, was ist die transzendental notwendige Bedingung der Wissbarkeit, dass ich sagen kann, die Welt ist meine Vorstellung und die Welt ist Wille?Weiterlesen